Spanien feiert: girona und zaragoza im final six-halbfinale!
Ein doppelter Triumph für den spanischen Basketball: Spar Girona und Casademont Zaragoza haben sich sensationell für die Halbfinals des Final Six qualifiziert. Die katalanische Mannschaft setzte sich gegen Umana Reyer Venezia mit 70:64 durch, während Zaragoza mit einem beeindruckenden 69:53-Erfolg gegen Basket Landes einen historischen Meilenstein erreichte.

Carlos canteros team dominiert – trotz verletzungspech
Das Spiel gegen Basket Landes verlief für Zaragoza nahezu perfekt, obwohl die Verletzung von Carla Leite kurz vor der Pause für einen Moment der Besorgnis sorgte. Doch das Team von Carlos Cantero zeigte von Beginn an eine beeindruckende Dominanz und konnte sich dank der herausragenden Leistungen von Ornella Bankolé (16 Punkte) und Aminata Gueye (17 Punkte) den Sieg sichern. Das Ambiente im Príncipe Felipe war elektrisierend – ein Anblick, der jeden Basketballfan begeistern muss.
Doch es war nicht nur die Leistung auf dem Feld, die das Publikum begeisterte. Die Fankultur war spürbar. Julie Barennes erkannte die zahlenmäßige Überlegenheit der lokalen Fans und forderte ihre Spielerinnen auf, sich nicht einschüchtern zu lassen. Der frühe französische Angriff, angeführt von Murjanatu Musa (19 Punkte), stellte das Spiel kurzzeitig auf den Kopf.
Ein Schockmoment: Die Verletzung von Carla Leite war ein harter Schlag für Zaragoza. Der Zusammenstoß wirkte sich jedoch nicht auf die Entschlossenheit des Teams aus. Im Gegenteil: Ornella Bankolé übernahm die Führung und schockierte Basket Landes mit einer Serie von Treffern. Stephanie Mawuli sorgte mit einem entscheidenden Dreier für die höchste Führung des Spiels, während Aminata Gueye mit ihrer Präsenz im Zweikampf das Spiel für Zaragoza kontrollierte.
Mariona Ortiz dirigierte das Spiel elegant und fand Merritt Hempe in optimaler Position, was zu einer komfortablen Führung zur Halbzeitpause führte (26:35). Hempe war nach der Pause sofort eifrig und baute die Führung weiter aus. Die Gesichter der französischen Verantwortlichen verrieten zunehmend ihre Besorgnis, denn ihr Team hatte Schwierigkeiten, Punkte zu erzielen und den Rebound zu kontrollieren.
Bankolé war in diesem Spiel einfach unaufhaltsam. Ihr viertes Dreier, gefeiert mit überschwänglicher Freude, unterstrich die Dominanz von Zaragoza. Ein 10:2-Teilrücklauf versuchte zwar, das Blatt zu wenden, war aber letztlich nicht genug. Die französischen Spielerinnen, darunter Beckey Massey und Louise Bussière, kämpften verbissen, doch ihre schlechte Trefferquote besiegelte ihr Schicksal.
Als noch 50 Sekunden auf der Uhr standen, stand fest, dass Zaragoza das Spiel gewinnen würde. Die Fans im Príncipe Felipe standen auf und sorgten mit ihren Gesängen für eine unvergessliche Atmosphäre. Der Schlusspfiff löste einen Ausbruch der Begeisterung aus, und die Spielerinnen stürmten in die Mitte des Feldes, um ihren historischen Sieg zu feiern. Ein Sieg, der ihnen den Weg ins Halbfinale ebnet.
