Spanien dominiert: tió und lluis krönen weltcup mit neuem rekord!
Pontevedra bebte Kunstschwimmen auf höchstem Niveau! Iris Tió und Lilou Lluis haben bei der Weltcup-Entscheidung in Pontevedra für einen fulminanten Auftritt gesorgt und mit einem neuen Punkterekord die Konkurrenz in den Schatten gestellt. Der Sieg im Duett-Freistil ist nicht nur ein weiterer Titel, sondern auch ein klares Statement für die spanische Dominanz in dieser Disziplin.

Ein auftritt, der die nationalhymne zum klingen brachte
Vor einer begeisterten Zuschauerschaft präsentierten Tió und Lluis ihre Choreografie „La esencia de la feminidad“ – ein wahres Feuerwerk an Eleganz und Präzision. Die Darbietung, begleitet von Tsar Bs „Escalate“, katapultierte das Duo auf den Thron und ließ die spanische Hymne in der Rías Do Sur Sporthalle erklingen. Mit einer Punktzahl von 297,2209 übertrafen sie nicht nur ihre bisherigen Leistungen, sondern auch die ihrer Konkurrentinnen deutlich.
Die Steigerung ist enorm: Im Vergleich zum Weltmeistertitel vor zehn Monaten haben Tió und Lluis die Schwierigkeit ihrer Routine um fast vier Punkte auf 60 erhöht – die höchste Schwierigkeit, die sie je gemeinsam absolviert haben. Ihre Ausführung war schlichtweg makellos. Die Jury bewertete sowohl den künstlerischen Eindruck (142,9250) als auch die technische Ausführung (154,2959) mit herausragenden Noten, die ihre Rivalinnen weit hinter sich ließen.
Für Iris Tió ist es bereits der dritte Goldene Titel bei dieser Weltcup-Entscheidung. Heute Abend wird sie noch im Team-Freistil (17:00 Uhr) und im technischen Solo (18:30 Uhr) an den Start gehen. Lluis feiert ihren zweiten Sieg. Auch wenn Russland, China und Japan, die üblichen Schwergewichte im Kunstschwimmen, in Pontevedra fehlen, so wird die spanische Leistung mit großem Interesse verfolgt. Die Silbermedaille ging an das französische Duo Laelys Alavez und Romane Lunel (276,1701), Bronze sicherte sich das mexikanische Team Marla Fernanda Arellano und Itzamary González Cuéllar (276,0209).
Die Zahl spricht für sich: 297,2209 Punkte. Eine Leistung, die nicht nur den spanischen Sport verbindet, sondern auch eine neue Messlatte für die internationale Konkurrenz setzt. Spanien hat in Pontevedra bewiesen, dass es nicht nur um Teilnahme geht, sondern um den Anspruch, die Welt zu führen.
