Spanien dominiert: drei siege in der european league!
Ein Auftritt ohne Fehl und Tadel: Die spanische Damen-Volleyballnationalmannschaft hat in der European League 2026 einen weiteren, deutlichen Sieg gegen Nordmazedonien gefeiert. Mit 3:0 setzte sich das Team von Pascual Saurín durch und untermauerte damit den furiosen Start in die diesjährige Saison. Der Sieg in Alicante, der zwar formal als Auswärtsspiel gewertet wurde, war die dritte Folge und ein klares Signal an die Konkurrenz.
Die erste hälfte: ein spiel der klassenunterschiede
Schon im ersten Satz war klar, wer das Spiel bestimmen würde. Spanien startete furios und ließ Nordmazedonien kaum Atem holen. Ein beruhigendes 2:10 eröffnete die Partie und schickte die Spanierinnen auf den Weg zum schnellen Satzgewinn. Die Leistungsträgerinnen Carolina Camino und Ana Diop brillierten, während auf mazedonischer Seite Fehler sich häuften. Mit einem präzisen Angriff von Diop wurde der erste Satzgewinn gefeiert (25:11).
Der zweite Satz folgte dem gleichen Muster. Ein erneut frühes 2:10 zwang den mazedonischen Trainer zu einer Auszeit, die jedoch keine Wirkung zeigte. Spanien erhöhte den Druck weiter und baute die Führung auf 14:2 aus. Die Dominanz war schlichtweg erdrückend. Der Einsatz von Akamere im Block war ein entscheidender Faktor, ihre vier direkten Punkte beschleunigten den Satzgewinn. Ein Fehler der nordmazedonischen Angreiferin und ein spektakulärer Block von Carla Jiménez besiegelten den 25:6-Sieg.

Ein kleiner stolperstein und ein starkes finish
Im dritten Satz zeigte sich Nordmazedonien erstmals etwas widerstandsfähiger und nutzte einige spanische Unaufmerksamkeiten, um einen knappen Vorsprung herauszuspielen (6:3). Doch Spanien konterte mit einem brillanten Aufschlag von Lucía Varela und einem Punkt von María Schlegel, um das Ruder herumzureißen (6:7). Trotz eines erneuten Rückstands auf 10:7 demonstrierten die Spanierinnen ihre Offensivstärke. Carla Jiménez und Schlegel sorgten für den Ausgleich (10:10), bevor zwei direkte Aufschläge von Ana Diop Spanien auf 22:14 davonziehen ließen. Der Satz wurde schließlich mit 25:15 abgeschlossen.
Die nächste Herausforderung wartet bereits: Am Sonntag, den 14. Juni, trifft Spanien im Centro de Tecnificación Pedro Ferrándiz in Alicante auf Aserbaidschan. Ein weiterer Sieg würde den perfekten Saisonstart krönen und die Ambitionen Spaniens in der European League untermauern. Dass die Mannschaft von Pascual Saurín auch gegen stärkere Gegner standesgemäß bestehen kann, hat sie eindrucksvoll bewiesen.
