Skyliners frankfurt: dramatisches overtime-aus gegen trier – konstanz bleibt die herausforderung
Frankfurter skyliners erneut knapp besiegt
Für die Frankfurt Skyliners setzte sich am Mittwoch eine unglückliche Serie fort. Nach einem spannenden Spiel verloren sie gegen die Trier Gladiators in der Overtime mit 108:115. Die Partie war ein Spiegelbild der bisherigen, wechselhaften Saison der Frankfurter.

Ein spiel der extreme
Die Zuschauer in der Ballsporthalle erlebten ein packendes Basketballduell, das von Höhen und Tiefen geprägt war. Obwohl die Skyliners als Underdog in die Saison gestartet waren, zeigten sie im Herbst überraschende Leistungen, um dann wieder im Mittelfeld der Bundesliga zu versinken. Das Spiel gegen Trier verdeutlichte diese Inkonstanz auf dramatische Weise.

Starker start, dramatisches finish
Die Frankfurter hielten gegen den Tabellenvierten lange mit. Das erste Viertel endete nur knapp mit 23:26 für Trier, und zur Halbzeit betrug der Rückstand nur noch 3 Punkte (41:44). Im dritten Abschnitt drehten die Skyliners das Spiel und gingen mit einer knappen Führung von 65:63 in die letzten zwölf Minuten.
Die overtime als knackpunkt
Die Schlussphase gestaltete sich jedoch zu einem Krimi. 50 Sekunden vor Schluss lagen die Skyliners aussichtslos zurück (84:92), doch ein erstaunlicher Lauf von sieben Punkten innerhalb von 30 Sekunden brachte sie wieder ins Spiel. Ein Dreier von Isaiah Swope und ein anschließender Freiwurf sorgten für die Führung (95:93), doch ein unnötiges Foul von William Christmas ermöglichte Trier den Ausgleich in den letzten Sekunden und zwang das Spiel in die Overtime.

Verlorener faden in der verlängerung
In der Overtime fand die Mannschaft von Coach Klaus Perwasjedoch nicht mehr zur Form und musste sich letztendlich geschlagen geben. Christmas übernahm die Verantwortung für die Niederlage und räumte ein, dass das Foul vermeidbar war. „Ich darf da nicht so hingehen“, erklärte er nach dem Spiel.

Ursachenforschung für die fehlende konstanz
Die dritte Niederlage in der Verlängerung wirft Fragen auf. Liegt es am Nervenkostüm, an der Ausdauer oder an einer Kombination aus beidem? Coach Perwas muss die Ursachen für die fehlende Konstanz finden. Die Skyliners haben bewiesen, dass sie mit den Besten der Liga mithalten können, doch es fehlt die Fähigkeit, an gute Leistungen anzuknüpfen.
Swope als lichtblick, ledee als konstante
Ein Lichtblick im Team ist Isaiah Swope, der bereits mehrere Spiele in der Crunchtime entschieden hat und mit einer Rekordpunktzahl gegen Trier glänzte. Jadon LeDee ist ligaweit der effektivste Spieler und beste Rebounder, doch er sticht zu sehr aus dem Team heraus. Die Skyliners sind in dieser Kategorie mannschaftlich unterdurchschnittlich.
Nächstes heimspiel gegen braunschweig
Die Skyliners haben die Chance, den Heimfluch zu brechen, wenn sie am kommenden Samstag (18:30 Uhr) den Tabellenletzten aus Braunschweig empfangen. Das Hinspiel in Braunschweig wurde klar und deutlich gewonnen (95:73). Eine bessere Gelegenheit, die Statistik zu verbessern und den Heimfluch zu besiegen, gibt es kaum.
