Skilanglauf-drama in mailand cortina: pellegrino verpasst olympia-abschied wegen grippe
Bittere nachricht für italien: pellegrino fällt aus
Ein Schock für den italienischen Langlaufstar Federico Pellegrino: Der 35-Jährige musste das 50-km-Rennen bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand Cortina aufgrund einer Grippe verpassen. Statt mit dem dominanten Johannes Hösflot Kläbo um die Medaillen zu kämpfen, lag Pellegrino mit Krankheit im Bett, wie er in einem emotionalen Instagram-Post mitteilte. Eine herbe Enttäuschung für den erfahrenen Athleten.

Die träume von einem perfekten olympia-abschied
Pellegrino hatte sich den Abschluss seinerKarriere bei den Heimspielen besonders schön vorgestellt. "Je näher das Großereignis rückte, desto mehr habe ich davon geträumt, wie ich meine Karriere am liebsten beenden würde", schrieb er auf Instagram. Dazu gehörte nicht nur eine Medaille im Team, sondern auch die Teilnahme am prestigeträchtigen 50-km-Rennen, der Königsdiziplin des Langlaufs.
Erfolge bei diesen spielen – aber ein traum zerplatzt
Die erste Hälfte seines Ziels konnte Pellegrino bereits realisieren: Er gewann Bronze mit der italienischen Herren-Staffel und im Freistil-Teamsprint – seine dritte und vierte Olympia-Medaille insgesamt (nach Silber 2018 im Sprint klassisch und 2022 im Sprint Freistil). Doch dann schlug die Krankheit zu und vereitelte seinen Traum vom 50-km-Rennen.
Kläbos triumph und pellegrinos schmerz
Während Pellegrino mit seiner Krankheit kämpfte, feierte Johannes Hösflot Kläbo seinen sechsten Olympiasieg. Der norwegische Ausnahmeläufer ließ sich auch bei den 50 Kilometern nicht stoppen und sicherte sich den Sieg. Pellegrino konnte den Erfolg seines Rivalen nur aus der Ferne mitverfolgen und zeigte sich zutiefst enttäuscht.
Emotionale worte nach dem aus
"Es ist herzzerreißend, diese Emotionen nicht erleben zu können, die nur die letzten Kilometer eines kräftezehrenden Rennens schenken, angefeuert von Fans und der gesamten Familie, beim größten Sportereignis im eigenen Land", schrieb Pellegrino. Er betonte, dass es Zeit brauchen werde, diese Enttäuschung zu verarbeiten.
Blick nach vorn: dankbarkeit überwiegt
Trotz der Enttäuschung fand Pellegrino versöhnliche Worte. Sobald er die Situation verdaut habe, werde er dankbar sein für all die Emotionen, die er in den vergangenen zwei Wochen und auf dem Weg zu den Spielen erleben durfte. Er blickt nach vorn, auch wenn der Olympia-Abschied nicht so verlief, wie er sich erhofft hatte.
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