Skibergsteigen: tatjana paller knapp am podest – gold für die schweiz
Olympia-debüt mit starker leistung für deutschland
Tatjana Paller hat beim ersten olympischen Finale im Skibergsteigen eine starke Leistung gezeigt und den vierten Platz belegt. Die 30-jährige Starnbergerin, die auch im Bahnradsport Erfolge feiert, zeigte sich im Anschluss zufrieden, gab aber auch die Nervosität vor dem Finale zu. Gold ging an die Schweizerin Marianne Fatton, die sich vor der Französin Emily Harrop (+2,38 Sekunden) und der Spanierin Ana Alonso Rodriguez (+10,45 Sekunden) durchsetzte.

Verwirrung um den start – paller dennoch zufrieden
Paller berichtete von Verwirrung um das Startsignal, was sie kurzzeitig aus dem Konzept gebracht habe. „Das hat mich aber nicht die Medaille gekostet“, so die Athletin im ARD-Interview. Trotzdem konnte sie eine solide Leistung abliefern und zeigte, dass sie zu den besten Skibergsteigerinnen der Welt gehört. Die Premiere dieser Disziplin bei den Olympischen Spielen in Mailand/Cortina war ein voller Erfolg.

Sprint-format fordert athleten heraus
Bei der Sprint-Variante des Skibergsteigens mussten die Athletinnen und Athleten in Sechser-Läufen zunächst 70 Höhenmeter überwinden. Dabei galt es, einmal die Skier abzuschallen und 42 Treppenstufen zu tragen, bevor es auf der kurzen Abfahrt ins Ziel ging. Dieses Format forderte sowohl Ausdauer als auch technische Fähigkeiten.
Erfolgreiche qualifikation – dann das finale
Bereits im Vorlauf hatte sich Paller als souveräne Zweite direkt für das Halbfinale qualifiziert. Deutlich schwieriger verlief es für Helena Euringer und Finn Hösch, die bereits in ihren Vorläufen scheiterten. Hösch zeigte sich dennoch kämpferisch: „Es ist der Wahnsinn, hier zu sein, das ist schon ein großer Gewinn.“
Männliche konkurrenz: gold für cardona coll
Auch bei den Männern gab es einen klaren Sieger: Oriol Cardona Coll aus Spanien gewann nach seinem WM-Titel auch Olympiagold. Zweiter wurde Nikita Fillipov, der die erste russische Medaille der Spiele holte. Die Wettkämpfe zeigten die wachsende Popularität des Skibergsteigens als dynamische und anspruchsvolle Sportart.
Deutsche bilanz bei olympia 2026
Trotz der verpassten Medaille im Sprint-Wettbewerb sind die deutschen Skibergsteiger optimistisch für die Zukunft. Die Olympischen Spiele 2026 bieten eine weitere Chance, sich mit der internationalen Spitze zu messen. Die Erfahrungen aus Mailand/Cortina werden in die Vorbereitung einfließen, um noch stärker zurückzukehren. Der Sport 'Skimo' hat sich als spannende Ergänzung zum olympischen Programm etabliert.
Weitere highlights von olympia
Neben dem Skibergsteigen gibt es bei den Olympischen Spielen in Mailand/Cortina zahlreiche weitere spannende Wettbewerbe zu verfolgen. Der komplette Zeitplan und der aktuelle Medaillenspiegel stehen online zur Verfügung. Auch die Übertragung der Winterspiele wird umfassend gewährleistet.
