Sinner im doppel gescheitert: granollers und zeballos zu stark
Das Experiment ist vorbei. Jannik Sinner und sein Freund Reilly Opelka haben das Doppel-Turnier in Indian Wells nach einer 4:6, 4:6-Niederlage gegen das Topgesetzt-Duo Marcel Granollers und Horacio Zeballos verlassen. Keine Überraschung, wenn man ehrlich ist. Aber das war auch nicht der eigentliche Sinn der Übung.
Routine gegen rohmaterial – und die routine hat gewonnen
Granollers und Zeballos spielen seit Jahren zusammen. Ihre Abläufe sind eingeschliffen, ihre Kommunikation stumm und präzise. Sinner und Opelka hingegen brachten genau das mit, was man von einem improvisierten Duo erwarten kann: individuelle Klasse, aber keine gemeinsame Sprache auf dem Platz. Im ersten Satz war ein einziger Break im fünften Spiel entscheidend – die Spanier und Argentinier nutzten die Fehler der Gegner gnadenlos aus.
Opelka, eigentlich bekannt für seinen vernichtenden Aufschlag, hatte ausgerechnet an diesem Abend seinen schlechtesten Tag beim Service. Das war der Knackpunkt. Granollers und Zeballos hingegen: makellos. Kein Ausrutscher, kein Zögern.

Warum sinner überhaupt doppel spielt
Die Antwort hat der Weltranglistenzweite selbst gegeben: „Ich habe ihn gefragt, ob er mit mir spielen will. Im Einzel haben wir so viel Druck. Im Doppel will ich mich einfach amüsieren.
