Sinner fordert anpassung: madrid-spielpläne zu spät!

Madrid – Jannik Sinner, der italienische Tennisstar, hat nach seinem klaren Sieg gegen Cameron Norrie eine deutliche Ansage an die Organisatoren des ATP-Turniers in Madrid gemacht. Der Grund: Die ungewöhnlich späten Spielzeiten, die bis nach Mitternacht dauern können, belasten die Spieler unnötig.

Gesundheit der athleten geht vor – sinner setzt sich ein

Sinner betonte, dass die Planung von zwei Spielen an einem Tag, wobei das erste um 20:00 Uhr beginnt, für den Körper der Spieler enorm belastend sei, selbst wenn ein voller Ruhetag folgt. Er schilderte das Beispiel des Matches zwischen Jodar und Fonseca, das erst gegen 1:00 Uhr in der Nacht endete. Die daraus resultierende Kette von Konferenzen, Regeneration und Mahlzeiten verzögere das Zubettgehen auf 4 oder 5 Uhr morgens und beeinflusse so die gesamte nächste Tagesgestaltung negativ.

“Es geht um den Körper des Spielers”, erklärte Sinner. “Wenn man ein Spiel um fast 23:00 Uhr beginnt und es bis nach 1:00 Uhr dauert, ist das einfach zu spät. Danach kommt die Presse, die Erholung, das Essen… man kommt erst um 4 oder 5 Uhr ins Bett. Das beeinflusst den nächsten Tag.” Er freute sich über die Initiative, die heute angewendet wurde, als sein Match um 11:00 Uhr und das von Jodar um 16:00 Uhr angesetzt wurde, um ihm mehr Zeit zur Erholung zu gewähren.

Der Südtiroler zeigte sich jedoch flexibel: “Mir ist es egal, ob ich um 11:00, 16:00 oder 20:00 Uhr spiele. Man passt sich an und es gibt keine Probleme.”

Auf dem weg zum titel? sinner konzentriert sich auf das wesentliche

Auf dem weg zum titel? sinner konzentriert sich auf das wesentliche

Trotz seiner klaren Worte bezüglich der Spielpläne bleibt Sinner fokussiert auf das Turnier. Mit 20 gewonnenen Matches in Folge und 25 Siegen bei ATP 1000 Turnieren sind die Wettanbieter überzeugt von seinem Erfolg. Der selbstbewusste Italiener hält sich jedoch zurück: “Ich schaue nicht, was draußen gesagt wird. Mental weiß ich, dass jeder Tag sehr schwierig sein kann. Auch heute habe ich mich im zweiten Satz etwas schwer getan, obwohl ich einen Breakvorsprung hatte.”

Er mahnt zur Ruhe und Konzentration: “Es braucht nur wenig, um jeden Spieler in Schwierigkeiten zu bringen. Ich versuche, mental ruhig zu bleiben und nichts als selbstverständlich hinzunehmen, da man ein Match in einem Moment verlieren kann, besonders wenn man ein bisschen müder ist und es schwerer fällt, die mentale Stärke über die gesamte Partie aufrechtzuerhalten.”

Sinner blickt nach vorne: “Ich versuche, von Runde zu Runde das Niveau zu steigern. Die Bedingungen hier sind aufgrund des Wetters sehr schwierig, um die volle Kontrolle über die Spiele zu haben. Mental muss ich aber ein höheres Niveau erreichen, wenn ich in diesem Turnier weit kommen will. Jetzt geht es darum, so viele Energie wie möglich für morgen zu sammeln. Ich weiß, dass ich schon viel gespielt habe, aber ich bin entspannt. Selbst wenn ich nur ein weiteres Viertelfinale in einem 1000er Turnier erreiche, ist das kein schlechtes Ergebnis, und da ich letztes Jahr nicht hier gespielt habe, sind das alles zusätzliche Punkte.”

Jannik Sinner demonstriert derzeit eine beeindruckende Dominanz auf dem Platz. Sein Auftreten zeugt von Reife und taktischer Brillanz, und er scheint bereit, die Herausforderungen der kommenden Runden zu meistern.