Sinner dominiert: becker sieht ihn auf djokovic-niveau!

Madrid – Jannik Sinner hat gerade Tennis-Geschichte geschrieben. Der Italiener präsentiert sich in Topform und scheint bereit, die absolute Weltspitze herauszufordern. Eurosport-Experte Boris Becker ist begeistert und sieht in Sinner einen Spieler, der Novak Djokovic das Leben schwer machen könnte. Doch auch die Verletzung von Carlos Alcaraz wirft einen Schatten auf das Turnier in Madrid.

Becker: "sinner spielt das beste tennis seiner karriere"

Die jüngsten Erfolge des Südtirolers sprechen für sich: Nach dem „Sunshine Double“ in Indian Wells und Miami triumphierte Sinner auch in Monte Carlo und stieß Carlos Alcaraz vom ersten Platz der Weltrangliste ab. Becker, der selbst zweifacher Wimbledon-Sieger ist, bewunderte bei den Laureus Sports Awards in Madrid die Leistung des 24-Jährigen: „Ich habe ihn noch nie so stark gesehen wie derzeit. Er ist von einem anderen Planeten.“ Das Lob des ehemaligen Coaches von Novak Djokovic kommt nicht von ungefähr, denn Sinner demonstriert eine Konstanz und Präzision, die ihn zu einem ernstzunehmenden Titelkandidaten macht.

Alcaraz

Alcaraz' verletzung: chance für sinner?

Die Absage von Carlos Alcaraz aufgrund einer Handgelenksverletzung ist natürlich bitter für die Fans und für das Turnier selbst. Becker sieht darin aber auch eine Chance für Sinner: „Die Verletzung will ich nicht überbewerten, aber es ist ein Fakt, dass Alcaraz fehlt.“ Der Spanier, der bereits in Barcelona aufgrund seiner Verletzung aufgeben musste, ist bekannt für seine körperliche Intensität und seine längeren Matches. Becker erinnert an das vergangene Jahr, als Alcaraz ebenfalls in Madrid aussetzen musste, um in Rom und anschließend bei den French Open erfolgreich zu sein. "Alcaraz verliert oft einen Satz, muss drei Stunden spielen. Das zehrt an seinem Körper.“, so Becker.

Djokovic bleibt ein titelanwärter

Djokovic bleibt ein titelanwärter

Trotz Sinner's beeindruckender Form darf man Novak Djokovic nicht abschreiben. Becker glaubt, dass der Rekord-Grand-Slam-Sieger auch in Paris immer eine Chance haben wird: „Solange Djokovic spielt, hat er immer eine Chance, einen Grand Slam zu gewinnen.“ Die French Open, die vom 24. Mai bis 7. Juni 2026 stattfinden, versprechen einen spannenden Titelkampf. Der Kampf um die Weltranglisten-Spitze und die Grand-Slam-Titel wird in den kommenden Wochen und Monaten sicherlich für viele Highlights sorgen.

Ein Name, der ebenfalls in den Diskussionen um die Tennis-Elite immer wieder auftaucht, ist Alexander Zverev. Becker äußerte sich auch zu dessen Leistung: „Und dann passiert irgendwas.“ Trotz seiner konstanten Fortschritte scheint bei Zverev immer wieder ein entscheidender Faktor zu fehlen, um ganz oben mitzuspielen. Die Frage ist, ob er diese Unberechenbarkeit in eine stabilere Leistung umwandeln kann.