Sinner auf dem weg zum triumph? mouratoglou warnt vor verletzungsgefahr
Jannik Sinner scheint derzeit unaufhaltsam. Der Weltranglistenerste pulverisiert die Konkurrenz und scheint auf dem besten Weg zu einem historischen Triumph bei den French Open zu sein. Doch Tennis-Guru Patrick Mouratoglou mahnt zur Vorsicht: Nur eine Verletzung könnte den Italiener von seinem angestrebten Titel abhalten.

Die beeindruckende siegesserie des jungen italieners
Seit 26 Partien ist Sinner ungeschlagen und hat die letzten fünf Masters-Titel abgeräumt. Mit dem Ausfall seines größten Rivalen, Carlos Alcaraz, der sich eine Handgelenksverletzung zuzog, scheint der Weg für Sinner nach Paris frei. Mouratoglou, der ehemalige Coach von Serena Williams, sieht die Situation jedoch nüchtern: „Im Moment ist das Einzige, was ihn stoppen kann, eine Verletzung. Er wirkt keineswegs mental überfordert.“
Die Belastung für die Top-Spieler in den kommenden Wochen wird enorm sein. Nach dem Masters in Rom folgen unmittelbar die French Open (24. Mai - 7. Juni) und kurz darauf der Rasenauftakt in Wimbledon (29. Juni - 12. Juli). Diese enge Abfolge könnte den Körper der Athleten stark strapazieren und das Verletzungsrisiko erhöhen. Die French Open sind für Alcaraz aufgrund seiner Verletzung bereits abgesagt.
Mouratoglou vergleicht Sinners aktuelle Siegchancen sogar mit denen von Rafael Nadal zu seinen besten Zeiten. Der Sandplatzkönig hat die French Open 14 Mal gewonnen – eine beeindruckende Bilanz, die Sinner nun anstrebt. Der Italiener jagt derzeit seinen sechsten Masters-Titel in Folge und trifft am Donnerstag im Viertelfinale von Rom auf Andrey Rublev. Die Partie verspricht ein spannendes Duell zu werden.
Die Fans dürfen gespannt sein, ob Sinner seine beeindruckende Form halten und seinen ersten Grand-Slam-Titel gewinnen kann. Doch Mouratoglou hat Recht: Eine Verletzung könnte alles zunichtemachen. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein für den weiteren Verlauf von Sinner's Karriere.
