Siegemund am rande der verzweiflung: eskalation in rom!
Rom – Laura Siegemund, ansonsten für ihre kämpferische Art auf dem Platz bekannt, steht nach dem Achtelfinaleinzug im Doppel bei den diesjährigen Rom-Open im Zentrum einer hitzigen Kontroverse. Nicht das Tennis, sondern das Verhalten einiger Zuschauer hat die deutsche Nummer eins dermaßen aus der Fassung gebracht, dass sie nun zu drastischen Maßnahmen und Konsequenzen durch die Veranstalter auffordert.

Die eskalation nach dem match
Die Störungen, so Siegemund, reichten weit über übliche Zwischenrufe hinaus. Bereits während ihres Einzelspiels gegen Karolina Pliskova am Vortag waren einige Zuschauer aufgefallen, doch die Situation nach dem knappen Doppel-Sieg gegen Kato und Klepac erreichte einen neuen Tiefpunkt. „Es sind coole Fans hier, Kids, Leute, die die Spieler wirklich unterstützen“, erklärte Siegemund sichtlich frustriert, „und dann sind diese Idioten da, die wetten. Das geht über alle Grenzen hinweg, das hat nichts mehr mit Respekt zu tun. Das macht alles kaputt.“
Die Situation eskalierte, als ein Zuschauer, mutmaßlich frustriert über verlorene Wetten, Antonio Zucca, den Trainer von Siegemund, nach dem Match verbal attackierte. „Der ist völlig ausgerastet, weil er fünf Euro verloren hat“, berichtete Siegemund schockiert. „Da muss ich mich fragen, was mit einem ist, der fünfhundert Euro verloren hat.“
Die Bedrohungen gehen weiter: Doch die verbalen Attacken sind nur die Spitze des Eisbergs. Siegemund betonte, dass sie sich zunehmend unwohl fühle, sich auf dem Turniergelände zu bewegen. „Das sind die Leute, die dir auf Instagram schreiben: 'Ich bringe deine Familie um'
