Shiffrin dominiert: die top 10 der skirennläuferinnen der letzten fünf jahre!

Der Winter ist vorbei, die Pisten ruhen – aber die Erinnerung an Mikaela Shiffrins herausragende Saison und an die Leistungen der Weltspitze der letzten fünf Jahre bleibt. Während Shiffrin unangefochten an der Spitze steht, wer gehört neben ihr zu den zehn besten Skirennläuferinnen? Eine Analyse der Weltcuppunkte offenbart ein spannendes Ranking.

Junge wilden und etablierte stars

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Camille Rast, die Westschweizerin, hat sich mit 2573 Weltcuppunkten knapp unter die Top 10 gekämpft. Ihre Leistungen in den letzten zwei Saisons waren beeindruckend, und es ist zu erwarten, dass sie in Zukunft weiter aufsteigt. Im Vergleich zu ihren Vorgängerinnen hat sie im kommenden Winter weniger Punkte zu verteidigen, was ihr die Möglichkeit gibt, sich gegenüber ihren Konkurrentinnen durchzusetzen.

Ebenso verdient Alice Robinson, die Neuseeländerin, einen Platz unter den Top 10. Ihre Spezialität ist der Riesenslalom, aber auch im Super-G konnte sie dreimal in der letzten Saison aufs Podest fahren. Diese Vielseitigkeit hat ihr zum ersten Mal in ihrer Karriere einen Platz in der Top 10 über einen Fünfjahreszeitraum ermöglicht.

Wendy Holdener, eine Schweizer Technikerin, hält mit 2698 Punkten die Ränge. Ihre Konstanz über die Jahre hinweg ist bemerkenswert, auch wenn sie in der Saison 2023/24 aufgrund einer Verletzung einen Rückschlag erlebte. Der positive Ausreißer erfolgte in der Saison 2022/23. Mit 835 Punkten fuhr Holdener den besten Winter seit der Saison 2018/2019.

Cornelia Hütter, die einzige Österreicherin in dieser Liste, hält die rot-weiß-rote Flagge hoch. Ihr Gewinn der Abfahrtskugel im Winter 2023/2024 trug maßgeblich zu ihren 3063 Gesamtpunkten bei. Es ist durchaus möglich, dass sie im kommenden Jahr noch weiter in der Rangliste aufsteigt, da sie nur vergleichsweise wenige Punkte aus der Wertung fallen lassen muss.

Petra Vlhova, die Slowakin, ist trotz zweier Saisons ohne Weltcuppunkte immer noch unter den Top 10. Ihre Leistungen vor ihrer schweren Verletzung waren schlichtweg außergewöhnlich. Zwei Saisons lang knackte Petra Vlhova jeweils die 1000-Punkte-Marke.

Sara Hector, die Schwedin, zeigt beeindruckende Konstanz und hat sich mit 3762 Punkten auf den fünften Platz vorgearbeitet. Obwohl sie in ihrer Karriere noch keine Kristallkugel gewinnen konnte, hat sie bei Olympischen Spielen Gold im Riesenslalom (2022) und Silber (2026) errungen.

Sofia Goggia, die Italienerin, ist ebenfalls eine konstante Kraft im Skirennsport und hat mit 4494 Punkten den vierten Platz belegt. Ihre risikoreiche Fahrweise hat ihr zwar auch einige Stürze beschert, aber insgesamt konnte sie mehr Punkte sammeln als viele andere Athletinnen.

Lara Gut-Behrami, die Tessinerin, musste den letzten Winter aufgrund einer schweren Verletzung größtenteils von der Seite aus verfolgen. Trotzdem steht sie mit 4929 Punkten unter den drei besten Skifahrerinnen der letzten fünf Jahre. Hätte sie die Rennen bestreiten können, wäre sie wahrscheinlich Zweite geworden.

Federica Brignone, die Gesamtweltcupsiegerin von 2024/25, hätte Mikaela Shiffrin möglicherweise herausfordern können, wäre sie nicht bei den italienischen Meisterschaften so schwer verletzt worden. Ihre Comeback-Auftritte bei den Olympischen Spielen waren bemerkenswert, und sie gewann dort zweimal Gold. Hätte die 35-Jährige auch im letzten Winter eine solche Saison fahren können, wäre sie nahe an Platz eins herangekommen.

Und schließlich steht Mikaela Shiffrin mit 7055 Weltcuppunkten unangefochten an der Spitze. Ihre Reaktion auf die Verletzung im Vorjahr war beeindruckend, und sie sicherte sich mit 1410 Punkten den sechsten Gesamtweltcup ihrer Karriere. Der Rückstand der nächsten Verfolgerin, Emma Aicher, beträgt beachtliche 250 Punkte – ein Beweis für Shiffrins Dominanz.

Die Saison 2025/26 verspricht neue Duelle und spannende Rennen. Ob jemand Shiffrins Überlegenheit brechen kann, bleibt abzuwarten. Eine Sache ist jedoch klar: Der Skirennsport hat in den letzten fünf Jahren einige außergewöhnliche Athletinnen hervorgebracht, die uns mit ihren Leistungen begeistert haben.