Shanghai spielt verrückt: mercedes dominiert, ferrari will revanche
George Russell schreibt in Melbourne Geschichte – und schon steht die nächste Bommele in den Startlöchern. Am Wochenende jagt er in Shanghai seine erste F1-Saisonführung über die 5,451 km des International Circuit, wo die 5.451 m lange Strecke erstmals die neue Sprint-Variante ausprobieren darf.
Mercedes lacht, ferrari hadert
Russells Sieg in Australien war kein Zufall. Die Silberpfeile haben die neue Power-Unit-Ära am besten verstanden: 50 % Elektroboost, 50 % Verbrenner – und 100 % Kontrolle über die Batterie. Kimi Antonelli fuhr als Zweiter hinterher, Charles Leclerc wurde nur Dritter. Die rote Rechnung: Früherer Stopp unter VSC kostete Hamilton und Leclerc den Angriff auf den Sieg. In China will Ferrari mit der „Macarena“-Heckflügel-Konfiguration nachlegen – ein Setting, das schon in Bahrain Tests bestens läuft.
McLaren und Red Bull hingegen müssen umdenken. Lando Norris landete in Melbourne auf Rang fünf, Oscar Piastri schrammte im Formation Lap an die Bande. Max Verstappen rutschte nach einem Startplatz-Defekt von Platz 18 auf sechs – Isack Hadjar schied komplett aus. Zuverlässigkeit wird zur Chefsache, wenn Shanghai die Motoren erneut auf 320 km/h beschleunigt.
Sprint-premiere und tv-deal
19 Runden Sprint am Samstag, 56 Runden Hauptrennen am Sonntag – erstmals im neuen Reglement. Sky Sport F1 (HD 207) und NOW streamen alles live, TV8 zeigt Samstag-Qualifying und Sprint live, das Hauptrennen sonntags um 14 Uhr in Differed. Der Einsteig: 19,99 € monatlich für den NOW-Sport-Pass. Parallel startet die F1-Academy mit 13 Runden pro Lauf – Frauenpower als Warm-up vor der großen Show.
Shanghai wartet mit zwei langen Geraden und 16 Kurven – ideale Überholmöglichkeiten für die neue aktive Aerodynamik. Wer die Flügel früh öffnet, spart Energie. Wer zu spät drückt, fliegt raus. Die erste Sprint-Statistik? Noch leer. Russell will sie füllen – und seine Tabellenführung ausbauen.
