Sgsh dragons: strategie-offensive für die handball-zukunft!
Schalksmühle/Halver – Die SGSH Dragons setzen auf Weitsicht: Ab der Saison 2026/27 übernimmt Sascha Simec die neu geschaffene Position des Leiters Sportstrategie. Ein Meilenstein für den Handball-Drittligisten, der den Weg für eine nachhaltige Entwicklung und eine schärfere sportliche Identität ebnen soll.

Simec: vom co-trainer zum strategen
Der Verein selbst bezeichnet die Entscheidung als eine „zentrale Weichenstellung für die sportliche Zukunft“. Und das aus gutem Grund: Simec, der aktuell interimsweise die Verantwortung als Cheftrainer trägt, bringt nicht nur taktisches Know-how, sondern auch ein tiefes Verständnis für die Strukturen des Vereins mit. Seine Verpflichtung signalisiert, dass die Dragons bereit sind, in Professionalisierung zu investieren – und zwar in Köpfe.
Es ist mehr als nur eine Beförderung; es ist eine strategische Neuausrichtung. Simec wird künftig die Fäden bei der Kaderplanung, der Spielphilosophie und dem Scouting ziehen. Eine Aufgabe, die ihm, so Rick Behnke-Schoos, Geschäftsführer der SGSH, „die Möglichkeit gibt, sportliche Entscheidungen noch klarer und nachhaltiger zu treffen.“
Die Bündelung von Strategie und Kaderplanung in einer Hand ist ein mutiger Schritt. Denn es vermeidet Silodenken und sorgt für eine klare Linie – von der Talentesichtung bis zur Aufstellung der ersten Mannschaft. Simec, der bereits beim VfL Eintracht Hagen, der SG Menden Sauerland und der HSG Gevelsberg Silschede sein schärfstes Werkzeug – sein Fachwissen – eingesetzt hat, bringt ein wertvolles Netzwerk mit, das den Dragons in Süd-Westfalen und darüber hinaus Türen öffnen wird.
Mirco Schmale, der sportliche Leiter, wird weiterhin beratend zur Seite stehen, sich aber primär auf strategische Aufgaben konzentrieren. „Sascha tut unserem Verein mit seiner Erfahrung und handballerischen Expertise extrem gut“, so Schmale, der seine Bemühungen, Simec für die SGSH zu gewinnen, bereits vor über zwei Jahren begann. „Wir haben erkannt, dass wir die Aufgabenverteilung optimieren müssen, und mit Sascha haben wir den idealen Kandidaten gefunden.“
Die Freude ist auf beiden Seiten groß. Simec selbst betont, sich in Schalksmühle und Halver „unfassbar gut aufgenommen“ zu fühlen und freut sich darauf, die Entwicklung des Vereins voranzutreiben. „Die SGSH hat ein riesiges Potenzial und dieses gilt es nun Stück für Stück besser abzurufen“, so Simec, dessen neue Rolle nicht nur eine sportliche, sondern auch eine persönliche Herausforderung darstellt.
Die Weichen sind gestellt. Die SGSH Dragons haben mit der Verpflichtung von Sascha Simec ein deutliches Signal an die Handball-Szene gesendet: Dieser Verein blickt nach vorne und setzt auf eine nachhaltige, strategisch fundierte Entwicklung.
