Sevilla: plaza überrascht mit ungewöhnlichem trainingsritual vor auswärtsspiel
Ein ungewöhnlicher Schachzug von Luis García Plaza sorgt für Gesprächsstoff in Sevilla: Statt des üblichen Auslaufens am jeweiligen Spielort, absolviert die Mannschaft nun das Abschlusstraining vor jedem Auswärtsspiel im Estadio Ramón Sánchez-Pizjuán. Ein Zeichen des Trainers, um die Bindung zum Stadion und zur Anhängerschaft zu stärken – oder eine taktische Meisterleistung?

Personalsituation belastet die vorbereitung vor dem duell gegen oviedo
Die Vorbereitung auf das morgige Auswärtsspiel gegen den FC Oviedo gestaltete sich für die Sevillaner jedoch schwieriger als erwartet. Neben dem langzeitverletzten Marcao fallen nun auch César Azpilicueta und Lucien Agoumé aus. Der zentrale Mittelfeldspieler Agoumé ist nach seiner bereits bekannten fünften gelben Karte gesperrt. Ob der Spanier Azpilicueta sich dazu gesellt, bleibt abzuwarten und könnte die Pläne des Trainers grundlegend verändern.
Ein Lichtblick am Horizont ist die mögliche Rückkehr von „Peque“, der nach seiner Sprunggelenksverletzung wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist und womöglich wieder in den Kader berufen wird. García Plaza wird seine Entscheidung in der Pressekonferenz ab 12:00 Uhr bekannt geben. Die Reise nach Asturien steht für das Team vor einer Mammutaufgabe: Sevillamuss die beängstigende Serie ohne Sieg seit Ende Februar beenden und den Abstand zur Gefahrenzone in der Tabelle vergrößern.
Die Zahl spricht eine deutliche Sprache: Seit über drei Monaten konnten die Andalusier nicht mehr einen einzigen Dreier einfahren. Der Druck auf die Mannschaft und den Trainer ist enorm, und das Spiel gegen Oviedo könnte der entscheidende Wendepunkt in der Saison sein. Die Fans hoffen auf eine Reaktion und eine Rückkehr zur alten Stärke, denn die Abgänge dürfen sich nicht wiederholen. Ein Sieg ist nicht nur für die Tabelle wichtig, sondern auch für das Selbstvertrauen der Mannschaft.
