Sevilla patzt: osasuna schlägt im nachschlag – kontroverse nachspielzeit sorgt für empörung!

Ein Schock für die Rojiblancos! Sevilla musste sich am Sonntagabend in Pamplona eine bittere 1:2-Niederlage gegen Osasuna nehmen, wobei die Zeitlupe der Nachspielzeit – neun Minuten! – für heftige Proteste sorgte. Ein spitzbübisches Kopfballtor von A. Catena in der 99. Minute besiegelte das Unheil und ließ die Andalusier mit leerer Hand dastehen.

Suazo wettert: ungleiche behandlung durch den schiedsrichter

Suazo wettert: ungleiche behandlung durch den schiedsrichter

Die Stimmung im Lager des amtierenden Champions war alles andere als gut. Der Stürmer Dario Suazo ließ seiner Frustration in einem Interview mit DAZN freien Lauf: „Wenn wir auswärts spielen und einen Rückstand aufholen müssen, bekommen wir drei Minuten. Und wenn wir einen Rückstand überwinden sollen, bekommen wir neun. Das ist doch Wahnsinn!“ Seine Worte hallen die Enttäuschung und den Unmut des gesamten Teams wider. Es ist nicht nur die Niederlage, sondern das Gefühl der Ungerechtigkeit, das nagt.

Auch Trainer Luis García Plaza konnte seine Fassung kaum wahren. „Ich bin wütend, hilflos – viele Dinge“, erklärte er sichtlich aufgebracht. „Ich verstehe nicht, warum neun Minuten gegeben wurden. Letzte Woche bekamen wir drei. An zwei Tagen, an denen wir aufholen mussten, gab es drei Minuten, und heute neun!“ Ein vernichtendes Urteil, das die Zweifel an der Objektivität des Schiedsrichtergespans aufwirft.

Die Zahlen lügen nicht: In einer Partie, in der es kaum nennenswerte Unterbrechungen gab, wurden neun Minuten Nachspielzeit angezeigt – eine Entscheidung, die schwer zu erklären ist und die den Glauben an die Fairness des Spiels erschüttert. Die Spieler haben gekämpft, haben eine gute Leistung gezeigt und hätten durchaus gewinnen können. Aber die bittere Realität ist, dass sie am Ende leer ausgehen müssen.

„Wenn wir verlieren, sind es drei Minuten, wenn wir gewinnen, sind es neun. Als ich die Uhr gesehen habe, dachte ich: Das kann nicht sein!“, so Plaza weiter, während er die Forderung nach einer Erklärung lautstark erhob. Die Aufgabe ist klar: Sevilla muss sich jetzt zusammenreißen und die verbleibenden fünf Spiele als Endspiele betrachten. Der Abstiegskampf ist noch lange nicht entschieden, und die Rojiblancos müssen alles daran setzen, um die Klasse zu halten.

Die Mannschaft steht vor der Herausforderung, die Enttäuschung hinter sich zu lassen und sich auf die kommenden Heimspiele gegen Granada und Getafe zu konzentrieren. Doch die Frage bleibt: Kann sich Sevilla von diesem Rückschlag erholen und seine Ziele noch erreichen? Es wird ein harter Kampf, aber die Rojiblancos haben den Willen, sich zu beweisen und die Fans nicht im Stich zu lassen.