Sevilla kämpft im abstiegskampf: 28 spieler für duell gegen osasuna

Alarmstufe Rot unter Sevilla! Nur noch ein Punkt trennt die Andalusier vom direkten Abstieg. Am Sonntag steht das entscheidende Auswärtsspiel gegen Osasuna an, und Trainer Luis García Plaza nimmt das gesamte, verfügbare Personal mit nach Pamplona – 28 Spieler reisen in der Hoffnung auf einen Sieg, der den drohenden Gang in die zweite Liga abwenden könnte.

Ein kader voller hoffnung, aber ohne ausnahmen

Ein kader voller hoffnung, aber ohne ausnahmen

Die Lage ist ernst. Nach dem knappen Heimsieg des Alavés gegen Mallorca rutschte Sevilla auf den undankbaren 18. Platz ab. Die Bilanz spricht eine deutliche Sprache: Nur noch ein Punkt aus den verbleibenden Spielen könnte den Klassenerhalt sichern. César Azpilicueta und Marcao fallen verletzungsbedingt aus, aber die schmerzliche Entscheidung, welche Spieler am Ende aus dem Kader fallen, trifft der Trainer erst kurz vor dem Anpfiff.

„Wir haben einen sehr langen Kader, da müssen wir leider Abstriche machen“, erklärte García Plaza vor dem Spiel. Diese Aussage verdeutlicht den Druck, der auf den Spielern lastet. Jeder muss bereit sein, zu kämpfen, auch wenn er nur von der Bank kommt. Die Reise nach Pamplona ist ein Alles-oder-Nichts-Spiel für den Traditionsverein.

Die Liste der 28 Spieler, die für das Spiel in El Sadar nominiert wurden, liest sich wie ein Who’s Who des Sevilla-Kaders: Odysseas, Nyland, Alberto Flores, Carmona, Azpilicueta, Juanlu, Kike Salas, Gudelj, Nianzou, Cardoso, Gattoni, Marcao, Castrín, Oso, Suazo, Jordán, Agoumé, Mendy, Sow, Manu Bueno, Peque, Januzaj, Vargas, Ejuke, Alexis, Maupay, Isaac und Akor Adams. Die letzten fünf Plätze im Team werden erst kurzfristig vergeben.

Die Uhr tickt für Sevilla. Die Fans bangen, die Spieler schwitzen, und Trainer García Plaza steht vor der schwierigsten Aufgabe seiner Karriere: eine Mannschaft zu formen, die in Pamplona alles gibt und den Abstiegskampf überlebt. Die Zahlen lügen nicht: Sevilla muss punkten, oder die Saison endet in einer Katastrophe.