Sevilla in der krise: defensivkatastrophen drohen gegen atlético!
Alarmstufe Rot an der Sánchez-Pizjuán! Der Sevilla FC muss morgen gegen den amtierenden Meister Atlético Madrid auf drei wichtige Defensivspieler verzichten – und die Situation könnte kaum ungünstiger sein. Die Abwehrreihen des Teams stehen vor einer echten Zerreißprobe.

Personalsorgen belasten die nervionen
Die Sorgenfalten bei Trainer Quique Sánchez Flores sind groß. Neben den bereits länger fehlenden José Ángel Carmona und Tanguy Nianzou fällt auch César Azpilicueta kurzfristig aus. Der erfahrene Routinier hatte sich zwar große Mühe gegeben, sein Comeback zu beschleunigen, doch eine neue Verletzung – ein Riss im Adduktorenbereich – setzt ihn nun mindestens für die kommenden Spiele außer Gefecht. Die Hoffnung, dass Azpilicueta schon am vergangenen Sonntag gegen Oviedo einsatzbereit sein würde, zerschlug sich im Sand.
Eine bittere Pille für die Abwehr: Der Spanier, der normalerweise eine Stabilitätsgarantie darstellt, wird seine Mitspieler nun vermissen lassen. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: In den 14 Spielen, in denen Azpilicueta in dieser Saison zum Einsatz kam (ohne das Hinspiel gegen Mallorca, in dem er kaum spielte), konnte Sevilla lediglich 18 von 42 möglichen Punkten erringen. Das zeigt, wie sehr sich das Team auf seine Leistungen verlässt.
Es ist mehr als nur eine Verletzung – es ist ein Symptom der tiefgreifenden Probleme, die den Verein plagen. Der Trainerwechsel deutet auf eine Krise hin, und die fehlende Konstanz in der Defensive verstärkt diesen Eindruck. Der Kampf gegen den Abstieg wird dadurch noch schwieriger.
Auch das nächste Spiel gegen den Levante wird ohne Azpilicueta ausgetragen werden müssen, und sein Einsatz gegen Osasuna ist höchst fraglich. Der Fokus liegt nun auf seiner Genesung, denn er ist ein Schlüsselfaktor im System von Sánchez Flores. Die Hoffnung ruht darauf, dass er zumindest in den letzten fünf Spielen der Saison noch einmal helfen kann – ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Die Abwehrkette muss sich nun neu finden und ohne ihren Kapitän bestehen. Ob das gelingt, wird sich zeigen. Doch eines steht fest: Die Aufgabe wird alles andere als einfach. Die Fans bangen um ihre Mannschaft und hoffen auf eine Trendwende.
