Sevilla bangt – personalsorgen vor duell gegen levante!
Ein Schlag ins Gesicht für die Nervionen: Nur wenige Tage vor dem entscheidenden Duell im Abstiegskampf gegen Levante Valencia muss der Sevilla FC gleich drei Stammkräfte ersetzen. Die Hoffnung auf eine sorgenfreie Woche verpufft, während der Blick auf die Tabelle die Nerven blanklegt.

Personalsorgen überschatten vorbereitung
Nach der Erholungseinheit am Sonntag und dem spielfreien Montag hat das Team von Luis García Plaza am heutigen Dienstag erstmals wieder unter seiner Leitung trainiert. Das Training fand allerdings hinter verschlossenen Türen statt, was bereits ein erstes Indiz für die angespannte Lage war. Marcao und Azpilicueta fallen verletzungsbedingt aus, doch die Sorge gilt vor allem Joan Jordán, der aufgrund eines Magen-Darm-Infekts ebenfalls fehlen muss. Das teilte der Verein mit.
Diese Ausfälle treffen die Andalusier zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Die Copa del Rey Final zwischen Atlético Madrid und Real Sociedad am kommenden Samstag hat dazu geführt, dass es im spanischen Oberhaus dieses Wochenende keine Ligapartien gibt. Sevilla muss sich also bis zum Donnerstag, den 23. April, gedulden, wenn es im Estadio Ciutat de Valencia gegen Levante geht. Ein Spiel, das für beide Mannschaften von existenzieller Bedeutung ist.
Die Gefahr lauert: Levante, direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt, hat gestern Abend mit einem knappen 1:0-Sieg gegen Getafe für zusätzliche Anspannung gesorgt. Dieser Sieg katapultierte die Granotas auf den 17. Platz, nur fünf Punkte hinter Sevilla. Die Nerven liegen blank, denn der Abstieg ist näher als je zuvor. Die geringe Distanz von nur zwei Punkten zum Elche, der aktuell die Relegationszone besetzt, verdeutlicht die Brisanz der Situation.
Die kommenden Tage werden entscheidend sein für Sevilla. Es gilt, die personellen Ausfälle zu kompensieren, die Moral zu stärken und sich optimal auf das Duell gegen Levante vorzubereiten. Denn eines ist klar: Verliert man in Valencia, rückt der Abstieg immer näher. Die Fans bangen – und das zu Recht.
