Serie a spieltag 29: diese abwehrspieler bringen dich voran
Wer am Wochenende beim Fantacalcio auf die falsche Abwehrkette setzt, verliert Punkte, die er nicht zurückbekommt. Der 29. Spieltag der Serie A läuft von Freitag, 13. März bis Montag, 16. März – und er hat es in sich. Torino empfängt Parma zum Auftakt, während das Highlight der Runde das Duell Inter gegen Atalanta am Samstag um 15 Uhr sein dürfte. Wer da in der Abwehr steht, entscheidet über Bonus oder Fiasko.
Die erste wahl: abwehrspieler, die man blind aufstellt
Ganz oben in der Hierarchie thront Leonardo Spinazzola. Der 32-Jährige ist in dieser Saison einer der verlässlichsten Außenverteidiger der Liga – offensiv präsent, defensiv stabil. Neben ihm gehören Dimarco, Tomori, Bisseck, Bremer, Mancini, Akanji, Palestra, Pavlovic, Wesley und Kalulu zur ersten Fascia. Das sind Namen, die man nicht diskutiert. Die stellt man auf.
Dimarco ist bei Inter das, was ein Metronom für ein Orchester ist: ohne ihn läuft der Rhythmus aus dem Takt. Bisseck hat sich in dieser Saison von einer Wette in eine Gewissheit verwandelt. Und Bremer? Der kehrt nach seiner Verletzung zurück und bringt genau die Kaltblütigkeit mit, die Juventus hinten gebraucht hat.

Zweite wahl: solide optionen mit bonuspotenzial
Wer aus der ersten Reihe niemanden mehr hat oder taktisch rotieren muss, greift zur zweiten Fascia. Buongiorno, Bellanova, Carlos Augusto, Zappacosta und Estupinan sind hier die interessantesten Namen. Bellanova insbesondere – der Rechtsaußen von Inter ist ein Bonusjäger. Flanken, Vorlagen, gelegentlich ein Tor. Wer ihn aufstellt, lebt gefährlich, aber meistens gut.
Rensch, De Winter, Celik und Luis Henrique komplettieren eine Gruppe, die zwar keine Garantien ausstellt, aber regelmäßig liefert. Bartesaghi ist der Wilde in dieser Runde: jung, unberechenbar, manchmal überraschend stark.

Die dritte reihe: wer weiß, vielleicht
Gosens, Marusic, Darmian, Parisi, Kolasinac – das ist die Zone der Hoffnung. Nicht der Erwartung. Wer hier greift, tut es aus der Not oder aus dem Mut. Kossounou bei Atalanta könnte gegen Inter überraschend gut aussehen, wenn Gasperinis Mannschaft defensiv kompakt steht. Djimsiti hat die Erfahrung, um in schwierigen Spielen die Null zu halten.
Beukema ist einer, der im richtigen Spiel eine Vier-plus holt – und im falschen eine Fünf minus. Die Paarung entscheidet alles. Wer seine Hausaufgaben macht und die Gegner analysiert, findet hier Rohdiamanten. Wer blind greift, zahlt den Preis.
Vierte fascia: finger weg, wenn möglich
Nelsson, Comuzzo, Canestrelli, Idzes, Dossena – diese Namen sollten in dieser Runde auf der Bank bleiben. Nicht weil sie schlechte Spieler sind, sondern weil die Paarungen ungünstig sind, die Form schwankend oder die Aufstellung unsicher. Ebosse und Bianchetti kämpfen gegen den Abstieg, was Stress bedeutet – und Stress bedeutet Fehler.
Edmundsson ist das Sinnbild dieser Kategorie: talentiert, aber in einem Umfeld, das ihn gerade nicht trägt. Wer ihn trotzdem aufstellt, braucht starke Nerven und schwache Alternativen.
Das wochenende gehört denen, die vorbereitet sind
Como gegen Roma am Sonntag um 18 Uhr und Cremonese gegen Fiorentina zum Abschluss am Montag – das sind zwei Begegnungen, in denen Abwehrspieler aus der zweiten und dritten Fascia überraschend punkten können. Roma reist mit Problemen an, Como mit Energie. Mancini auf der einen Seite, Vojvoda auf der anderen – das ist der Kampf, der den Unterschied macht.
Der Fantacalcio belohnt keine Bequemlichkeit. Wer diese Liste ignoriert und auf Bauchgefühl setzt, wird am Montagabend die Tabelle mit einem schlechten Gewissen lesen.
