Serie a: klubs klopfen beim konkurrenten an – 50-millionen-deckel für ederson

Die besten Einkäufe holt man beim Nachbarn – zumindest versuchen es aktuell fast alle Topklubs Italiens. Während Inter nach Mario Gila und Tiago Gabriel guckt, hat Juventus die Halb-Rückkauf-Klausel für Sassuolo-Verteidiger Muharemovic aktiviert und könnte den 22-Jährigen für effektiv 5 Millionen zurücklotsen. Die Konkurrenz tobt, denn die Preisspirale dreht sich schneller als das Champions-League-Qualifikationsrad.

Warum ein tausch frattesi-koné auf eis liegt

Rom und Inter hatten den Deal so gut wie durchgereicht: Koné sollte an die Roma, Frattesi zurück an den Lido. Doch nachdem die Giallorossi in der Tabelle stolperten, zögert die Geschäftsführung. Ohne Premier-League-Prämien fehlt die Kasse für Zusatzzahlungen, das Scouting verlangt mehr Daten. Kurz: Die Transaktion ruht, bis die Saisonziele klar sind. Wie eine interne Mail verrät, wollen beide Seiten erst nach dem 38. Spieltag „weiterreden“.

Atalanta stellt ederson für 50 millionen euro in die vitrine

Atalanta stellt ederson für 50 millionen euro in die vitrine

Die Dea hat keine Lust, ihre Krone zu verschenken, weiß aber, dass Edersons Marktwert nie höher sein wird. Juve und Milan liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, Liverpool schickt bereits Beobachter nach Bergamo. 50 Millionen gelten als Minimum – für italienische Verhältnisse eine Hausnummer, die zuletzt nur für Vlahovic aufgerufen wurde. Atalanta-Boss Percassi hält sich bedeckt: „Wir wollen ihn halten, aber jeder Spieler hat einen Preis.“

Parallel schnüffeln Inter und Napoli an Lazio-Abwehrspieler Gila, der seinen Vertrag bis 2027 verlängern sollte, es aber bislang nicht getan hat. Milan liegt mit 12 Millionen plus Boni vorne, Lotito fordert 20. Ein klassisches Pokerspiel, bei dem der Spanier möglicherweise selbst die Karten mischt – sein Berater bucht bereits englische Flüge.

Caprile und frendrup: zweite liga, erste kasse

Caprile und frendrup: zweite liga, erste kasse

Cagliari investierte 8 Millionen, um Elia Caprile von Neapel abzulösen, und will nun das Doppelte einstreichen. Inter beobachtet erneut, Tottenham soll bereits ein Angebot über 15 Millionen unterbreitet haben. Bei Genoa wartet man auf dieselbe Kursrakete für Morten Frendrup. Der Däne liefert Tackles und Vorlagen wie am Fließband, 25 Millionen gelten als Kampfpreis. Die Rossoblù signalisieren: Wer zuerst zahlt, darf den Koffer packen.

Der große Showdown steht bevor. Die Meisterschaft ist entschieden, die Champions-League-Plätze nicht. Genau diese Ungewissheit treibt die Gehaltsstruktur und verzögert Deals, während Berater Nächte durchrechnen. Wer jetzt zögert, zahlt im Juli drauf – oder verliert den Favoriten an die Premier League. Die italienische Klubszene kennt den Spruch: „Trasferta nazionale ist teurer als Europa.“ Dieser Sommer wird ihn auf die Spitze treiben.