Sensationssprint: 18-jähriger gout gout auf dem weg zur bolt-nachfolge?
Oslo fiebert! Der junge Australier Gout Gout, gerade einmal 18 Jahre alt, sorgt im Sprintbereich für Furore. Seine Leistungen lassen den Atem stocken und wecken die Frage: Ist er wirklich der Nachfolger des legendären Usain Bolt?
Debüt in der diamond league: der vergleich mit tebogo
Gestern Abend stand Gout Gout zum ersten Mal in der Diamond League auf dem Startblock, und zwar in einem Duell, das die ganze Leichtathletik-Welt in Atem hält. Sein Gegner: Letsile Tebogo, der olympische Champion aus Botswana. Ein Duell auf Augenhöhe, bei dem der junge Australier die Chance hat, sich international zu beweisen. Die Spannung war greifbar, denn Gout Gout präsentierte in diesem Jahr bereits atemberaubende Leistungen.
Seine Zeit von 19,67 Sekunden über 200 Meter im April in Sydney ist schlichtweg unfassbar. Um es ins rechte Licht zu rücken: Mit 18 Jahren war Usain Bolt hier bereits langsamer. Die Frage, die sich jeder Leichtathletik-Fan stellt: Könnte Gout Gout tatsächlich die Lücke füllen, die nach dem Ende der Bolt-Ära entstanden ist?
Der junge Mann selbst nimmt die Vergleiche mit Bolt und Tebogo mit Humor. „Als ich angefangen habe zu laufen, habe ich Tebogo oft verfolgt“, so Gout Gout bei der Pressekonferenz in Oslo. Dass er nun selbst zum Idol werden könnte, fühlt sich für ihn „wirklich ehrenvoll“ an. Aber auf der Strecke wird es kein Erbarmen geben. „Es ist schön, gegen ihn zu laufen, aber natürlich will jeder gewinnen“, betonte Gout Gout, der sich auf seine erste Diamond League Saison freut.

Junge talente im aufwind: lutkenhaus setzt maßstäbe
Gout Gout ist aber nicht der einzige junge Athlet, der in Oslo für Aufsehen sorgt. Auch Cooper Lutkenhaus, gerade 17 Jahre alt, feierte am Sonntag in Stockholm einen beeindruckenden Sieg über 800 Meter. Seine Zeit von 1:42,70 Minuten zeigt, dass der Nachwuchs in der Leichtathletik immer schneller und stärker wird.
Und wie Lutkenhaus, der sich bereits mit dem olympischen Champion Emmanuel Wanyonyi messen wird, will auch Gout Gout seinen eigenen Weg gehen und beweisen, dass das Alter keine Rolle spielt. „Ich wäre nicht Profi geworden, wenn ich nicht überzeugt wäre, mit den Besten mithalten zu können, egal wie alt ich bin“, so Lutkenhaus.

Warholm unter druck, marschall überrascht
Neben den Sprintduellen wird auch Karsten Warholm, der Weltrekordhalter im 400-Meter-Hürdenlauf, vor seiner Heimpublikation gefordert. Alison Dos Santos aus Brasilien und Abderrahman Samba aus Katar werden alles daran setzen, den Norweger zu ärgern. Auch im Stabhochsprung ist Spannung angesagt: Julien Alfred wird als klare Favoritin ins Rennen gehen, während Kurtis Marschall die Chance nutzen könnte, dass Armand Duplantis derzeit mit seiner Hochzeit beschäftigt ist. Marschall schlug Duplantis überraschend in Stockholm – ein Sieg, der ihm nach langer Zeit der Kämpfe für eine zweite Chance sorgte. „Ich habe lange gedacht, dass ich nie ein Diamond League-Rennen gewinnen würde“, gestand Marschall, „aber es zeigt, dass man mit harter Arbeit und Druck irgendwann belohnt wird.“
Die Leichtathletik-Szene ist im Umbruch, und junge Talente wie Gout Gout und Lutkenhaus stehen bereit, um die Ära Bolt abzulösen. Oslo liefert heute den ersten Beweis dafür, dass die Zukunft der Leichtathletik in guten Händen liegt.
