Sensationell! krieschow demütigt cottbus im landespokalfinale!
Brandenburg hat Geschichte geschrieben! Der VfB Krieschow, ein Name, der in Fußballkreisen bisher eher für Überraschungen als für Titel stand, hat im Landespokalfinale Energie Cottbus mit 2:1 bezwungen. Ein Ergebnis, das vor dem Spielbeginn kaum jemand für möglich gehalten hätte und das die Cottbuser Fans sprachlos zurückließ.
Die außenseiterrolle als trumpf
Krieschow, als Oberligist gegen den ambitionierten Zweitliga-Aufsteiger Cottbus angetreten, nutzte seine underdog-Rolle geschickt aus. Während Cottbus mit einer B-Elf antrat, die von Trainer Tobias Röder geführt wurde, wirkte Krieschow von der ersten Minute an fokussiert und entschlossen. Die Taktik war klar: früh stören, Nadelstiche setzen und auf Konter lauern. Und das gelang dem Team von Trainer Michael Köllner erstaunlich gut.
Ein Eigentor und eine taktische Meisterleistung eröffnete Krieschow die Partie. Bereits in der 11. Minute lenkte ein unglücklicher Abpraller von Henry Rogg den Ball ins eigene Tor. Cottbus, offensichtlich von der frühen Führung überrascht, fand kaum Mittel, um das Spiel zu kontrollieren. Die Abwehr wirkte unsicher, das Mittelfeld fand keine Räume, und die Angriffsbemühungen blieben harmlos.
Die erste Halbzeit war geprägt von Krieschows diszipliniertem Spiel und Cottbus' Schwierigkeiten, in die Partie zu finden. Ein Volleyschuss von Lukas Michelbrink, der knapp am Krieschow-Tor vorbeiflog, war die einzige nennenswerte Chance der Gäste vor der Pause. Die Pause offenbarte, dass die Taktik von Röder nicht greift und die B-Elf nicht die erhoffte Leistung abrufen konnte.

Die entscheidung nach der pause
Nach der Halbzeitpause zeigte Cottbus zwar eine verbesserte Leistung, doch Krieschow blieb gefährlich. Ein weiterer Fehler in der Cottbuser Abwehr ermöglichte Toby Michalski in der 54. Minute die deutliche 2:0-Führung. Der Treffer war ein Nackenschlag für die Cottbuser, die nun alles auf eine Karte setzen mussten.
Ein Elfmeter, der nach einem Foul an Can Moustfa gegeben wurde, gab Cottbus Hoffnung. Merveille Biankadi verwandelte den Strafstoß zum 2:1 (71.), doch es war zu spät. Krieschow verteidigte mit Mann und Maus und ließ Cottbus keine nennenswerten Chancen mehr zu. Der Sieg war somit perfekt.
Die Freude in Krieschow war grenzenlos. Spieler und Fans feierten ausgelassen den ersten Landespokalsieg der Vereinsgeschichte. Für Energie Cottbus hingegen war es eine bittere Enttäuschung. Der Aufstieg in die 2. Bundesliga tröstet nun nicht mehr über den verpassten Pokaltriumph.
Die Zuschauerzahlen sprechen für sich: 10.300 Fans säumten das Leag Energie Stadion und sahen eine Partie, die in die Geschichte der beiden Vereine eingehen wird. Krieschow hat bewiesen, dass man mit Leidenschaft, Kampfgeist und einer cleveren Taktik auch einen Favoriten wie Energie Cottbus schlagen kann. Ein Sieg, der die Herzen der Krieschower Fans höherschlagen lässt und die Frage aufwirft: Was wird die Zukunft für diesen überraschenden Pokalsieger bringen?
