Sensation in genf: totzek und sutor holen deutschen curling-sieg!
Ein furioser Auftakt für das deutsche Curling-Duo Sixten Totzek und Kim Sutor bei der Mixed-Doubles-Weltmeisterschaft in Genf! Gegen alle Erwartungen, wie Totzek selbst vor dem Turnier betonte, gelang es dem Team, den starken Gastgeber Schweiz im letzten End mit 7:6 zu bezwingen. Ein Sieg, der mehr als nur ein erster Erfolg ist – er kündet von einer überraschenden Wettbewerbsfähigkeit.
Die aufholjagd, die begeisterte
Die Partie begann alles andere als ideal für die deutschen Athleten. Ein 0:2 Rückstand ließ keine allzu großen Hoffnungen aufkommen. Doch Totzek und Sutor zeigten Charakter und Moral, kämpften sich zurück ins Spiel,glichen im sechsten End aus und bewiesen, dass sie sich auch unter Druck behaupten können. Die Schweizer Antwort mit einem weiteren Punktwurf ließ das deutsche Team kurzzeitig wieder in Verlegenheit bringen, doch im achten End gelang es ihnen, das Blatt zu wenden.
Was niemand so recht erwartet hatte: Deutschland, als vermeintlicher Außenseiter, mischt im Turnier um die Weltmeistertitel mit. Das Programm in der Round Robin verspricht harte Kämpfe; sieben der neun Gegner waren im Februar noch bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo vertreten. Das DCV-Duo unterstreicht jedoch den Ehrgeiz und die Leistungsstärke des deutschen Curling-Nachwuchses.

Sutor träumt von edelmetall
Die Studentin der Strahlenbiologie, Kim Sutor, macht sich keine Illusionen, doch die Hoffnung stirbt zuletzt. „Wir sind konkurrenzfähig“, so Sutor nach dem Sieg. Die besten drei Mannschaften jeder Gruppe qualifizieren sich für die K.o.-Runde, und das Team um Bundestrainer Uli Kapp will sich dort beweisen. Das Ziel: „Mit einer Medaille nach Hause zu fahren.“ Ein ehrgeiziges Vorhaben, angesichts der starken Konkurrenz, das aber durch den Sieg gegen die Schweiz neuen Auftrieb erhält.
Die Marschroute ist klar: Der Fokus liegt auf der Sicherung der Klasse. Die Teams auf den Rängen acht und neun müssen in Relegationsduellen um den Verbleib in der Weltliga kämpfen. Joshua Sutor und Pia-Lisa Schöll belegten im Vorjahr in Kanada Platz sieben. Der Sieg gegen die Schweiz zeigt aber, dass das Team von Totzek und Sutor das Potenzial hat, diese Leistung deutlich zu übertreffen.
Die Freude ist groß, die Herausforderungen liegen noch vor uns. Doch mit diesem Sieg hat sich das deutsche Duo einen Platz im Rampenlicht gesichert und gezeigt, dass im Curling-Sport alles möglich ist.
