Seider vor wm-entscheidung: comeback-hoffnungen schwinden?
Mannheim – Die deutsche Eishockey-Fans bangen: Nationalspieler Moritz Seider steht vor einem Rätselraten. Der Verteidiger der Detroit Red Wings deutete im Rahmen des DEL-Finales zwischen Mannheim und Berlin an, dass seine Teilnahme an der Weltmeisterschaft in der Schweiz (15. bis 31. Mai) ungewiss ist. Ein Rückschlag im Reha-Prozess könnte Deutschlands Hoffnungen auf eine Medaille gefährden.

Seiders zustand: zwischen hoffnung und zweifel
Seider, der aktuell in Deutschland seine Rehabilitation fortsetzt, äußerte sich vorsichtig optimistisch, betonte aber gleichzeitig die Abhängigkeit von seinem körperlichen Zustand. „Ich würde immer gerne spielen“, so der Profi bei MagentaSport, „aber es hängt davon ab, was der Körper macht. Das steht noch in den Sternen.“ Die Aussagen werfen Fragen auf, insbesondere da Seider mit Detroit erneut die Playoffs um den Stanley Cup verpasst hatte. Eine verlangsamte Genesung könnte die WM-Beteiligung ernsthaft in Gefahr bringen.
Die Generalprobe gegen die USA am 10. Mai in Mannheim wird nun mit besonderer Aufmerksamkeit beobachtet. Dort soll sich zeigen, wie weit Seider im Rehabilitationsprozess fortgeschritten ist. Doch selbst ein positives Ergebnis in dieser Partie garantiert noch keinen Platz im WM-Kader. Fünf Tage später, am 15. Mai, beginnt die Weltmeisterschaft gegen ebenjene USA in Zürich. Das Druckgefühl ist spürbar.
Die Verwirrung um seinen Zustand wird dadurch noch verstärkt, dass die Red Wings keine detaillierten Informationen zu seiner Verletzung preisgeben. Eine offizielle Diagnose fehlt, was Spekulationen über die Schwere seiner Blessur beflügelt. Die Fans hoffen, dass Seider trotz allem rechtzeitig fit wird und seine Klasse auf dem Eis zeigen kann. Doch die Zeichen stehen nicht unbedingt gut.
Die deutsche Nationalmannschaft ohne Seider wäre zweifellos geschwächt, aber der Fokus muss nun auf seiner Genesung liegen. Seider selbst hat klargestellt: „Ich muss schauen, ob ich bis dahin fit werde.“ Eine entscheidung wird wahrscheinlich kurzfristig fallen müssen, um den Kader optimal zusammenzustellen. Ob der gebürtige Karlsruher rechtzeitig fit wird, bleibt vorerst eine offene Frage, die die Eishockey-Szene in Atem hält.
