Sechs schweizer treffen in der nhl aufeinander – josi lässt schmid alt aussehen

Roman Josi schickt Akira Schmid zur Sargnagel-Show und katapultiert die Nashville Predators mit seinem 35. Assist auf einen Wild-Card-Platz. Die Nacht auf Sonntag war ein Lehrstück über Macht und Ohnmacht in der NHL – und die Schweizer lieferten sich ein kleines Meister-Schüler-Duell.

Josi steuert den kanonenschlag, schmid kassiert vier eier

40 Sekunden. So lange brauchte Steven Stamkos, um Schmid vor 17.159 Fans im Bridgestone Arena zu demontieren. Der Schweizer Goalie fing sich zwar noch drei weitere Gegentore, blieb aber bei 20 Schüssen bei 80 % Fangquote hängen – das ist unterirdisch für NHL-Verhältnisse. Josi hingegen spielte 24:13 Minuten durch, schoss zweimal selbst und bereitete das 4:1 mit vor – ein Pass, der zeigt, warum er zur Elite der Liga zählt.

Die Predators nutzen das Debakel der Kings gegen Buffalo und rücken auf Rang neun im Westen vor. Die Playoffs rücken in Reichweite, weil Josi die Scheibe nicht nur verteilt, sondern auch die Punkte verteilt.

Suter schockt seine ex-kollegen und hält blues am leben

Suter schockt seine ex-kollegen und hält blues am leben

Pius Suter traf gegen die Canucks, gegen die er bis Juli 2023 noch selbst traf. Nach 32 Minuten schlittert er einen Abpraller ins Netz, die Blues gewinnen 3:1 und verkürzen den Rückstand auf die Wild-Card auf sechs Punkte. 11:14 Minuten Eiszeit, zwei Schüsse, ein geblockter – das klingt bescheiden, aber genau diese Effizienz könnte St. Louis noch retten.

Moser macht in unterzahl den drahtzieher

Moser macht in unterzahl den drahtzieher

Janis Moser erobert in der eigenen Zone die Scheibe, schickt Nikita Kucherov mit einem 30-Meter-Pass allein auf das Gehäuse – Tor. Tampa gewinnt 5:2 gegen Edmonton, Moser sammelt seinen sechsten Punkt in sieben Spielen und endet mit +3. Die Oilers um Connor McDavid gucken dumm aus der Wäsche, weil ein Schweizer Defender ihren Angriff innerhalb von zwei Sekunden kontert.

Lian Bichsel verliert mit Dallas 1:2 gegen Minnesota, bleibt bei 14:49 Minuten auf dem Eis und kassiert die –1-Bilanz. Philipp Kurashev darf in San Jose nur 9:18 Minuten ran, kassiert zwei Strafminuten und bleibt torlos – die Sharks sinken tiefer in den Lottery-Sumpf.

Nino Niederreiter und Kevin Fiala schauen weiter von der Tribüne. Verletzt, außer Gefecht, aber nicht außer Plan – ihre Teams brauchen sie spätestens im März zurück, wenn die Wild-Card-Plätze endgültig verteilt sind.