Schwersturz bei baskenland-rundfahrt: landa nach kollision im krankenhaus
Ein Schockmoment bei der baskenland-Rundfahrt: Der spanische Radprofi Mikel Landa ist nach einem vermeintlich harmlosen Kontakt mit einem Fahrzeug des medizinischen Teams schwer gestürzt. Zum Glück blieben schwere Verletzungen aus, doch der Vorfall wirft ein deutliches Licht auf die Sicherheit am Straßenrand.
Die details des unglücks
Der Unfall ereignete sich auf der zweiten Etappe, als Florian Lipowitz seinen Weg aufs Podium bahnte. Landa, ein dreimaliger Etappensieger der Giro d'Italia, verlor dabei die Kontrolle und stürzte schwer. Die Kollision mit dem Auto eines Rennarztes, auf einer engen und schnellen Abfahrt, war der Auslöser. Er wurde sofort ins Krankenhaus gebracht, wo Untersuchungen, wie sein Team mitteilte, glücklicherweise keine Knochenbrüche oder bleibenden Schäden ergaben. Der 36-Jährige wird die Rundfahrt jedoch nicht mehr fortsetzen, um eine vollständige Erholung zu gewährleisten.

Die kritik des teamchefs
Teamchef Jürgen Foré zeigt sich fassungslos: "Wir tun alles für die Sicherheit, und dann passieren solche Dinge." Er beklagt, dass seine Fahrer keinerlei Entschuldigung von Seiten der Rennleitung erhalten hätten. "Das Auto des Arztes hat Mikel Landa einfach von der Strecke gerammt!", so Foré gegenüber Het Nieuwsblad. Die Rennleitung hat den Fahrer des Wagens allerdings von der Rundfahrt ausgeschlossen und mit einer Gelben Karte sowie einer Geldstrafe von 500 Schweizer Franken belegt. Die Frage, wie es zu dieser gefährlichen Situation kommen konnte, bleibt offen.
Obwohl Unfälle mit Begleitfahrzeugen bei Radrennen nicht ungewöhnlich sind, sind Kollisionen mit dem medizinischen Personal äußerst selten. Der Vorfall zeigt, dass auch bei größter Sorgfalt immer wieder Risiken bestehen und die Sicherheit der Fahrer oberste Priorität haben muss. Es ist ein mahnendes Beispiel für die Notwendigkeit, die Absprachen und die Kommunikation zwischen Fahrern, Helfern und dem medizinischen Team kontinuierlich zu verbessern. Die Faszination des Radsports darf nicht durch unnötige Risiken getrübt werden.
