Schwerer sturz von lindsey vonn überschattet olympische spiele – neureuther kritisiert regie
- Drama bei vonn's comeback: schwerer sturz und kritik an der berichterstattung
- Neureuthers vorahnung und der schwere sturz
- Wut auf die regie: sensibilität vermisst
- Schmelzer spricht von einem albtraum
- Neureuther kritisiert vonn's risikobereitschaft
- Vonn bleibt eine legende – trotz tragischem ende
- Kritik an der wiederholten darstellung des sturzes
Drama bei vonn's comeback: schwerer sturz und kritik an der berichterstattung
Ein Schreckmoment erschütterte die Olympischen Spiele, als Ski-Superstar Lindsey Vonn bei ihrem Comeback einen schweren Sturz erlitt. Die 41-Jährige musste mit einem Helikopter abtransportiert werden, was die Silbermedaille von Emma Aicher in den Hintergrund drängte. Der Vorfall löste Bestürzung und heftige Kritik aus, insbesondere an der Art und Weise der Berichterstattung.

Neureuthers vorahnung und der schwere sturz
Bereits wenige Sekunden vor dem Unglück äußerte Ski-Experte Felix Neureuther im ARD-Stream seine Bedenken: „Ich will ihr fast wünschen, dass sie es nicht übertreibt.“ Nur Augenblicke später kam es zum Sturz. Neureuther reagierte unmittelbar erschüttert: „Um Gotteswillen! Oh, scheiße. Entschuldigung, dass ich das sage. Ich kann nicht hinschauen.“
Wut auf die regie: sensibilität vermisst
Besonders verärgert zeigte sich Neureuther über die Reaktion der Regie, die den Sturz mehrfach zeigte und sogar die Schreie der verletzten Vonn einspielte. „Bitte geht da jetzt nicht drauf mit der Kamera“, forderte er. Später tobte er: „Ach bitte, zeigt doch nicht die Bilder und macht doch den Ton weg. Das kann doch nicht sein!“ Er schaltete sogar seinen Kopfhörer ab, um der Situation zu entgehen.
Schmelzer spricht von einem albtraum
Auch Kommentator Bernd Schmelzer war tief betroffen: „Es ist ein Albtraum! Es ist ganz, ganz fürchterlich. Das war ein Sturz, den ich in dieser Brutalität in fast 40 Jahren so noch nicht gesehen habe.“ Er sprach von einem „unerträglichen“ Anblick und drückte sein Mitgefühl für Lindsey Vonn aus: „Mein ganzes Mitgefühl ist gerade bei Lindsey Vonn.“
Neureuther kritisiert vonn's risikobereitschaft
Nach dem Sturz versuchte Neureuther, die Situation zu analysieren, auch wenn ihm das sichtlich schwer fiel. „Sie hat oben alles riskiert. Das war ehrlich gesagt auch die Angst, die ich hatte, dass sie für dieses eine Rennen versucht über das Limit zu gehen.“ Er betonte, dass Vonn, angesichts ihrer früheren Verletzungen, mental über ihre Grenzen gehen musste, um überhaupt eine Chance zu haben.
Vonn bleibt eine legende – trotz tragischem ende
Trotz des tragischen Sturzes unterstrich Neureuther seine Bewunderung für Vonn: „Sie ist und bleibt für mich die Größte. Mit allem, was sie erreicht hat, wie sie bei den Leuten polarisiert und wie sie immer wieder die Grenzen des scheinbar unmöglichen verschoben hat.“ Schmelzer ergänzte: „Es ist so tragisch, dass diese Karriere so endet.“
Kritik an der wiederholten darstellung des sturzes
Sowohl Neureuther als auch Schmelzer kritisierten die Regie dafür, den Sturz mehrfach in Zeitlupe zu zeigen. „Da will ich gar nicht hingucken. Hört doch jetzt bitte auf, das zu zeigen“, forderte Neureuther. Schmelzer pflichtete ihm bei: „Ich muss das jetzt auch nicht dreimal sehen. Ich habe da auch eine andere Vorstellung von Empathie. Das muss man jetzt nicht zelebrieren.“
