Schwere strafe für almeyda: sieben spiele sperre für sevilla-trainer

Eskalation in sevilla: almeyda nach alavés-spiel gesperrt

Der spanische Fußballverband hat am Mittwoch eine harte Strafe gegen Matías Almeyda, den Trainer des FC Sevilla, verhängt. Er wurde für sieben Spiele gesperrt, nachdem er im Spiel gegen Alavés des Feldes verwiesen wurde. Grundlage für die Entscheidung ist der Bericht von Schiedsrichter Iosu Galech Apezteguía. Der Verein Sevilla hatte bereits mit einer empfindlichen Strafe gerechnet, da der Schiedsrichterbericht sehr kritisch ausfiel und die Schiedsrichtervereinigung verärgert reagierte.

Sevilla plant einspruch gegen die sperre

Sevilla plant einspruch gegen die sperre

Der FC Sevilla plant, gegen die Sperre Einspruch einzulegen und alle Instanzen zu nutzen, um die Dauer der Strafe zu verkürzen. Der Verein sieht die Sperre als unverhältnismäßig an und will sich für seinen Trainer einsetzen. Die kommenden Spiele in der LaLiga sind für Sevilla entscheidend im Kampf um den Klassenerhalt, weshalb die Abwesenheit von Almeyda besonders schmerzhaft ist.

Die einzelposten der strafe

Die einzelposten der strafe

Die Sperre von sieben Spielen setzt sich aus mehreren Einzelstrafen zusammen, wie der Verband mitteilte:

  • Zwei Spiele für Proteste gegen den Schiedsrichter
  • Ein Spiel, weil er sich nach der Roten Karte nicht direkt in die Kabine begab
  • Drei Spiele für wiederholtes respektloses Verhalten gegenüber den Schiedsrichtern
  • Ein Spiel für Verhalten, das gegen die öffentliche Ordnung verstößt

Blick auf die kommende spielzeit

Die Sperre trifft Sevilla zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Almeyda wird den Verein in wichtigen Spielen nicht betreuen können, beginnend mit der Partie gegen Getafe. Dies ist bereits die zweite Rote Karte für den argentinischen Trainer in dieser Saison. Die erste erhielt er im Dezember 2025 beim Auswärtsspiel gegen Real Madrid.

Kontroverse schiedsrichterentscheidungen als auslöser

Die Eskalation im Spiel gegen Alavés wurde durch mehrere umstrittene Schiedsrichterentscheidungen ausgelöst. Neben der Roten Karte für Almeyda gab es eine Rote Karte für Juanlu, die Sevilla bereits in der 16. Minute in Unterzahl brachte. Zudem wurde ein möglicher Elfmeter für Sevilla nicht gegeben. Diese Entscheidungen führten zu großer Unzufriedenheit beim Verein und Präsident José María del Nido Carrasco kontaktierte daraufhin die Schiedsrichterkommission, um offiziell Beschwerde einzulegen und eine einheitliche Linie in der Schiedsrichterleistung zu fordern.

Almeydas reaktion nach dem spiel

Nach dem Spiel äußerte sich Almeyda enttäuscht und verständnislos über die Rote Karte. "Ich möchte mich zuerst und vor allem bei den Fans, bei der Sevilla-Familie, bei meiner Familie und allen entschuldigen, die mich ständig unterstützen und sich für meine Reaktion nach der Roten Karte interessieren. Es ist leicht, mich zu bestrafen, wenn ich nicht spreche. Ich sehe jedes Spiel, Millionen von Beschwerden, und wir dürfen nicht sprechen. Ich habe nicht beleidigt. Und wenn man so rausgeworfen wird… ich habe den Kopf verloren, weil ich den Schiedsrichter gefragt habe, warum er mich rausgeworfen hat. Und er hat mir nie gesagt, warum. Jetzt ist es einfach, über die Rote Karte für Almeyda zu schreiben, aber man weiß nicht, warum.", sagte der Trainer.