Schweizer nhl-hoffnungen: moser und schmid kämpfen um den anschluss
Die Hoffnungen auf ein erfolgreiches Playoff-Debüt für zwei Schweizer Eishockeyspieler in der NHL müssen sich vorerst gedulden. Janis Moser und Akira Schmid sehen sich mit ihren Teams in einem brenzligen Zustand, nachdem sie in den ersten drei Spielen der ersten Playoff-Runde die Oberhand verloren haben.
Dramatik in montreal: canadiens setzen sich durch
Die Serie zwischen den Montreal Canadiens und den Tampa Bay Lightning ist eine Achterbahn der Gefühle. Alle drei Spiele gingen über die reguläre Spielzeit hinaus in die Verlängerung, wobei die Canadiens das dritte Spiel mit 3:2 nach Verlängerung für sich entscheiden konnten. Lane Hutson gelang in der 63. Minute der entscheidende Treffer, der den Canadiens den knappen Sieg und die erneute Führung in der Serie bescherte. Moser, der 25 Minuten und 27 Sekunden Eiszeit verbrachte, zeigte eine solide Leistung, auch wenn ihm kein Tor gelang. Er blockte drei Schüsse und verteilte zwei Checks, wobei seine Bilanz ausgeglichen war.
Die Lightning-Offensive wirkte an diesem Abend nicht wie gewohnt, was vor allem an der starken Leistung der Canadiens-Verteidigung lag. Die Überzahlspiele konnten nicht effizient genutzt werden, und die wenigen Torchancen wurden von Canadiens-Torwart Samuel Montembeault sicher entschärft.

Vegas golden knights unter druck: utah avalanche übernehmen die kontrolle
Auch Akira Schmid musste aus der Reserve kommen, als seine Vegas Golden Knights mit 2:4 gegen die Utah Avalanche unterlagen. Das Spiel war bereits in der ersten Spielhälfte entschieden, als die Avalanche einen deutlichen 4:0-Vorsprung herausspielten. Die Golden Knights versuchten zwar ein Comeback, doch es kam zu spät. Die schwache Leistung der Offense, die lediglich zwölf Schüsse auf das gegnerische Tor brachte, ist besonders bitter. Carter Hart konnte mit einer Fangquote von 66,7 Prozent nur wenig ausrichten. Die Avalanche führen nun mit 2:1 in der Serie.
Die Avalanche präsentierten sich als eine extrem effiziente Mannschaft, die ihre wenigen Torchancen konsequent einkassierte. Die Golden Knights hingegen hatten große Probleme, in die Partie zu finden und konnten kaum Druck aufbauen. Die fehlende Präzision im Passspiel und die mangelnde Aggressivität im Zweikampf führten dazu, dass die Avalanche die Kontrolle über das Spiel behielten.

Edmonton oilers in der krise: anaheim ducks setzen zu
Die Edmonton Oilers, die nach zwei Finalniederlagen in Folge unter enormem Druck stehen, mussten sich am Freitagabend den Anaheim Ducks mit 4:7 geschlagen geben. Trotz zwei Führungen konnten die Oilers die Partie nicht kontrollieren und verloren am Ende deutlich. Mikael Granlund war der Mann des Spiels für die Ducks und sammelte vier Scorerpunkte, darunter das spielentscheidende Tor im Powerplay. Die Oilers liegen nun mit 1:2 in der Serie zurück.
Die Niederlage der Oilers ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die Probleme aus den vergangenen Saisons weiterhin bestehen. Die Defensive wirkt anfällig, und die Offense ist nicht in der Lage, konstant Druck auf die gegnerischen Torhüter auszuüben. Es bleibt abzuwarten, ob die Oilers es schaffen, die Wende in der Serie zu schaffen oder ob die Ducks den Schwung mitnehmen und die Serie vorzeitig beenden können.
