Schweizer frauen verpatzen quali-chance: türkei-remis könnte teuer werden!
Sinop – Ein Unentschieden, das bitter auf der Zunge liegt: Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft hat in der WM-Qualifikation gegen die Türkei nur ein müdes 1:1 erreicht. Während der direkte Gruppensieg und damit die Rückkehr in Liga A der Nations League noch in Reichweite sind, droht ein Szenario, das die ohnehin schon schwierige WM-Reise der Nati erheblich erschwert.

Playoff-albtraum rückt näher
Trainer Rafel Navarro muss die Leistung seiner Mannschaft teuer bezahlen. Trotz erkennbarer Fortschritte im Training, blieben die Resultate auf dem Platz weiterhin uneinheitlich. Die Türkei präsentierte sich als unangenehmer Gegner und nutzte die Schwächen der Schweizerinnen geschickt aus. Das Remis am Schwarzmeerküste wirft nun einen langen Schatten auf die weiteren Qualifikationsspiele.
Das Problem liegt nicht nur im verpassten Gruppensieg. Sollte es im Herbst zu den Playoff-Runden kommen und die Schweiz dort als schwächstes der acht siegreichen Teams abrutschen, drohen interkontinentale Playoffs. Die aktuelle Tabellensituation in Liga B sieht düster aus: Es ist unwahrscheinlich, dass die Schweiz dieses Mal als Gruppenerster hervorgehen wird. Das bedeutet, der Weg zur WM wird nicht nur länger, sondern auch deutlich anstrengender.
Die Zahlen lügen nicht: Mit diesem Unentschieden rutscht die Schweiz in der Gruppe zurück und die Qualifikation für die kommende Weltmeisterschaft wird zur Lotterie. Die Konkurrenz schläft nicht und die Türkei hat gezeigt, dass sie zu einer echten Herausforderung werden kann. Es bleibt abzuwarten, ob Navarro es schafft, die Mannschaft zu stabilisieren und die nötige Durchschlagskraft zu entwickeln, um die verbleibenden Aufgaben zu meistern.
Die Fans dürfen sich keine falschen Hoffnungen machen. Der Weg zur „besten WM aller Zeiten“ ist für das Schweizer Frauen-Team alles andere als geebnet. Vieles wird davon abhängen, wie die Mannschaft gegen Malta auftritt und ob sie die Chance nutzen kann, den Gruppensieg doch noch zu sichern. Andernfalls droht ein nervenaufreibender Kampf um den Einzug ins Turnier.
