Schweizer eishockey-nachwuchs liefert in kanada den beweis: lars steiner spielt sich in rekordform

Die Klage über mangelnden Nachwuchs im Schweizer Eishockey verstummt gerade mit jedem Tor von Lars Steiner. Der 18-Jährige liefert in der QMJHL eine Vorstellung ab, die selbst in Nordamerika Aufmerksamkeit erzeugt.

Sechs punkte in zwei spielen – das ist keine statistik, das ist eine ansage

Sechs punkte in zwei spielen – das ist keine statistik, das ist eine ansage

Die Rouyn-Noranda Huskies feierten am Wochenende zwei Kantersiege. Steiner steuerte dabei sechs Punkte bei. Das reichte der Liga, um ihn zum „Espoir de la Semaine“ zu küren. Eine Auszeichnung, die in der besten Juniorenliga der Welt keine Selbstverständlichkeit ist.

Am Samstag gegen die Val d'Or Foreurs schraubte er beim 9:1 gleich vier Tore und eine Vorlage. Im Rückspiel „nur“ noch ein Assist – aber genug, um sich die Trophäe zu sichern. 55 Punkte stehen mittlerweile in seiner Saisonbilanz. Das ist kein Zufall, das ist Konstanz.

Die nächste Station ist bereits klar: HC Davos. Der Schweizer Traditionsklub wartet auf ihn, nachdem er sein nordamerikanisches Lehrjahr abschließt. Die Frage ist nicht mehr, ob er bereit ist für die National League. Die Frage ist, wie schnell er sie verändern wird.

Die Debatte um den Nachwuchs mögen andere weiterführen. In der QMJHL spielt ein Schweizer gerade den Beweis dagegen – jedes Wochenende aufs Neue.