Schweiz kehrt zurück: schiedsrichter-duo stürmt zur wm 2026!
Nach einer langen Durststrecke von 16 Jahren feiert der Schweizer Fussball einen historischen Moment: Sandro Schärer wird die Schweiz bei der Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika pfeifen. Ein Comeback, das nicht nur die Fans, sondern auch die internationale Schiedsrichter-Szene in Bewegung setzt.
Ein traum wird wahr: schärers reise vom zuschauer zum wm-schiedsrichter
Für Sandro Schärer schliesst sich ein Kreis. Der 37-Jährige erinnert sich noch lebhaft an die WM 1994 in den USA – die erste, die er als begeisterter Fan aktiv mitverfolgte. „Damals wurde das Feuer entfacht, das mich nun bis in die grössten Stadien der USA, Kanadas und Mexikos führt“, erklärt Schärer gegenüber SRF. Diese frühe Leidenschaft hat ihn zu einem derart renommierten Schiedsrichtern gemacht, dass er nun auf der grössten Bühne des Fussballs steht.
Doch der Weg zur WM ist kein Spaziergang. Schärer weiss, dass die Turnierbeteiligung eine ganz neue Dimension darstellt. „Es fordert mental deutlich mehr, weil man über Wochen im Einsatz ist. Man weiss nicht genau, welche Spiele man leitet. Man ist meistens auf Abruf.“ Die FIFA legt dabei grossen Wert auf absolute Konstanz – eine Herausforderung, die Schärer mit seiner Erfahrung aus 61 Europacupspielen und der EURO 2024 annehmen wird.

Fedayi san: der var-pionier aus der schweiz
Während Schärer auf dem Rasen die Pfeife schwingt, sorgt Fedayi San hinter den Kulissen für einen weiteren historischen Moment. Als erster Schweizer VAR-Assistent wird er bei der WM in Nordamerika im Video Operation Room eingesetzt. Seine Erfahrung von der EM 2024 macht ihn zu einem wertvollen Mitglied des Teams. „Man kennt das Setup, das System, die Technik. Man weiss, wie man mit Drucksituationen umgeht“, so San.
Die Nominierung von Schärer und San ist mehr als nur eine sportliche Leistung – es ist ein Kompliment an ihr Können und ihre Professionalität. Die Schweiz kann stolz sein, zwei Schiedsrichter in den Reihen der Weltelite zu haben. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, um sicherzustellen, dass die Schweizer Flagge bei der WM 2026 in Nordamerika stolz weht – sowohl auf dem Rasen als auch im Video Operation Room.
