Schweiz dominiert die ski-wm 2025: 50 podestplätze lassen österreich alt aussehen
Der Himmel über Garmisch-Partenkirchen war noch grau, als Swiss-Ski schon gold strahlte. Drei Schweizer auf dem Podest – das gab’s zuletzt 1988. 37 Jahre später wiederholen sie den Dreifach-Coup, nur dass diesmal die ganze Saison so läuft.
Die hymne lief 17-mal – und das war nur die spitze
50 Podestplätze hat Swiss-Ski in dieser Wintersaison eingefahren. 50. Die Zahl ist nicht nur hoch, sie ist demütigend für den Rest der Welt. Österreich, einst das Maß aller Dinge, kommt auf 32. Dahinter folgt eine Lücke, dann kommt nichts. Die USA landen mit 24 Podestplätzen auf Rang drei, aber selbst Mikaela Shiffrin kann die Schweizer Lawine nicht stoppen.
Die italienischen Streifenkameraden haben zwar einen Sieg mehr geholt als die Amerikaner, doch das reicht nur für Platz vier. Norwegen teilt sich mit ebenfalls 24 Podestplätzen das Schicksal, während kleinere Nationen wie Belgien oder Albanien mit Supertalent Lara Colturi zumindest mal Kurzzeit-Luft schnappen durften.

Warum dieses jahr anders ist
Früher war die Schweiz präzise, aber selten dominant. Jetzt ist sie beides. Die Athleten kommen nicht nur aus dem klassischen Ski-Kernland Wallis, sondern auch aus Zürich, aus dem Thurgau, aus dem Appenzell. Die Talentschmiede läuft auf Hochtouren, und die Konkurrenz schaut verlegen zur Seite.
Die nächste Saison beginnt im November in Sölden. Wer dann wieder die Hymne hören will, muss wohl einfach die Schweizer Flagge hissen – oder sich neue Lieder wünschen.
