Schweinsteiger fordert bayern-block: so wird deutschland weltmeister!

Rio-Held Bastian Schweinsteiger hat die Marschroute für die deutsche Nationalmannschaft bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada vorgezeichnet: Ein starker Bayern-Block muss den Erfolg garantieren. Der ehemalige Weltmeister glaubt, dass die Blaupause von 2014 wieder zum Erfolg führen kann – und das könnte für Julian Nagelsmanns Team entscheidend sein.

Die erfolgsformel von 2014: ein stabiles gerüst

Schweinsteiger, der selbst 2014 eine Schlüsselrolle im Triumph spielte, betont die Bedeutung einer soliden Basis. „Mannschaftliche Geschlossenheit ist ganz wichtig. Wir hatten 2014 ein starkes Gerüst aus Bayern-Spielern. Das stand da, das war gefestigt und das war so stark, dass wir die anderen Spieler im Kader mitgezogen haben.“ Diese Stabilität, so Schweinsteiger, sei ein Schlüsselfaktor gewesen und könnte auch jetzt wieder zum Tragen kommen. Die Bayern-Achse, die Nagelsmann in seinen Kader berufen hat, besteht aus Joshua Kimmich, Manuel Neuer, Jamal Musiala, Aleksandar Pavlović, Jonathan Tah, Leon Goretzka und dem jungen Talent Lennart Karl – eine beeindruckende Riege von Spielern.

Im Vergleich dazu: Im Finale von 2014 standen sechs Bayern-Stars in der Anfangself. Neuer, Müller, Lahm, Schweinsteiger, Boateng und Kroos bildeten das Rückgrat der Mannschaft, das Deutschland zum vierten Stern führte. Die Erinnerung an diesen Erfolgsweg ist lebendig und Schweinsteiger sieht Parallelen zur aktuellen Situation.

Potenzial vorhanden, aber konstanz fehlt

Potenzial vorhanden, aber konstanz fehlt

Obwohl Schweinsteiger dem aktuellen Kader viel zu traut und Spieler wie Kimmich, Musiala und Wirtz als Weltklasse ansieht, warnt er vor Selbstüberschätzung. „Der Unterschied zu den anderen Top-Nationen und auch zu unserer Mannschaft von 2014 ist die momentan noch fehlende Konstanz und der immer mal wieder eintretende Leistungsabfall“, so der ehemalige Bayern-Profi. Deutschland verfügt zwar über das Potenzial, aber es muss dieses über das gesamte Turnier hinweg abrufen.

Als WM-Ziel nennt Schweinsteiger das Halbfinale, was er „als Erfolg“ betrachten würde. Doch er mahnt zur Vorsicht: „Es wird sehr schwer, wenn du im Achtelfinale wirklich schon so einen Brocken wie Frankreich erwischen solltest.“ Die deutsche Mannschaft startet in Gruppe E gegen Curacao, die Elfenbeinküste und Ecuador – ein erster Test für die Ambitionen des Teams.

Die kommenden Spiele werden zeigen, ob Schweinsteigers Forderung nach einem starken Bayern-Block aufgegriffen wird und ob die deutsche Nationalmannschaft tatsächlich den Weg zum WM-Titel ebnen kann. Die Erinnerung an 2014 ist da, die Herausforderung besteht darin, sie in die Gegenwart zu übertragen und eine neue Erfolgsgeschichte zu schreiben.