Schweden vor frankreich-duell: potter fordert glauben an die chance
East Rutherford – Ein David gegen Goliath-Szenario in der WM: Schweden trifft im Achtelfinale auf den amtierenden Weltmeister Frankreich. Trainer Graham Potter sieht in dieser Begegnung eine einmalige Gelegenheit für sein Team, auch wenn die Ausgangslage klar ist: die Skandinavier gelten als krasser Außenseiter.

Potter appelliert an den teamgeist
„Die Spieler müssen den Glauben haben, dass sie diese Herausforderung meistern können“, erklärte Potter auf der Pressekonferenz. „Es ist eine Chance, die man im Leben nur einmal bekommt, gegen so einen Gegner bei einer WM zu spielen.“ Die Vorfreude sei groß, betonte der Engländer, obwohl er sich bewusst ist, dass sein Team gegen die Starbesetzung der Franzosen nur wenige Chancen bekommen wird. Diese müssen dann auch konsequent genutzt werden.
Ein harter Kampf erwartet Schweden. Potter warnte davor, sich nur auf Kylian Mbappé zu konzentrieren. „Da sind noch viele weitere talentierte Topspieler im Angriff, die herausragend agieren.“ Ein solides Mannschaftsspiel und ein klares Defensivverständnis seien daher unerlässlich. Gleichzeitig müsse das Team auch in der Lage sein, nach vorne Entlastung zu schaffen.
Der Weg Schwedens in die K.o.-Runde war alles andere als geradlinig. Nach dem verpassten WM-Qualifikationsplatz wurde das Ticket über den Umweg Nations League und Playoff-Spiele gelöst. „Es ist schon großartig, dass wir so ein Spiel bekommen und diese Erfahrung machen dürfen“, freute sich Potter. „Aber es ist Fußball, und wir sind da, um zu gewinnen.“
Anders als viele Experten, die Schweden in East Rutherford als nahezu chancenlos sehen, glaubt Potter nicht, dass sein Team nichts zu verlieren habe. „Eine Niederlage würde uns schon wehtun.“ Der Achtelfinaleinzug sei das „klare Ziel“, so der Verteidiger Victor Lindelöf. Die schwedische Mannschaft ist gewarnt und bereit, einen Kampf um jeden Zentimeter des Rasens zu liefern – ein Kampf, der die Welt in Atem halten könnte.
