Schweden demütigt tunesien: isak und gyökeres im wm-tor-feuerwerk!

Monterrey bebte ein Fußballfest! Schweden startete fulminant in die Weltmeisterschaft und schickte Tunesien mit einem deutlichen 5:1-Erfolg nach Hause. Ein Auftritt, der zeigt: Die skandinavische Auswahl ist anscheinend bereit für eine Überraschungstour durch dieses Turnier.

Ayari schockt tunesien mit frühem treffer

Die Partie begann mit einem Schock für die Tunesier. Bereits in der 7. Minute netzte Yasin Ayari mit einem Traumtor ein. Doch der Jubel blieb aus! Der 22-Jährige zögerte, streckte stattdessen die Arme beschwichtigend in die Höhe – eine Geste der Besonnenheit angesichts seiner tunesischen Wurzeln. Ein Moment, der mehr sagt als tausend Worte.

Was folgte, war eine Parade des schwedischen Angriffspiels. Alexander Isak, der Angreifer von Newcastle, und Viktor Gyökeres vom Arsenal London tauschten die Rollen: Isak profitierte in der 30. Minute von einem unglücklichen Patzer von Tunesiens Torwart Mouhib Chamakh und erhöhte auf 2:0. Ein eigentlich harmloser Schuss fand so den Weg ins Netz.

Die zweite Hälfte bestätigte den Trend. Ein Ballverlust von Frankfurt's Skhiri im Spielaufbau ermöglichte es Isak, Gyökeres präzise anzuspielen, der ungedeckt zum 3:1 einschob. Ein weiteres Zeichen der Überlegenheit. Der Respekt vor dem Gegner schien jedoch groß: Gyökeres verzichtete auf einen überschwänglichen Jubel.

Trotz eines zwischenzeitlichen Anschlusstreffers von Omar Rekik (Ex-Hertha BSC) per Kopfball, ließ Schweden nichts mehr anbrennen. Mattias Svanberg von Wolfsburg erhöhte auf 4:1 und Ayari krönte seinen Auftritt mit einem Doppelpack in der Nachspielzeit. Diesmal durfte der Jubel nicht fehlen.

“Unglaublich”, jubelte Isak nach dem Spiel. “Viele von uns bestreiten ihr WM-Debüt, daher ist dieser Start einfach unglaublich.”

Ein umweg ins wm-abenteuer

Ein umweg ins wm-abenteuer

Umso bemerkenswerter ist der Erfolg, wenn man bedenkt, dass Schweden die Qualifikation mit einem desaströsen Abschneiden beendet hatte. Als Gruppenletzter hinter der Schweiz, dem Kosovo und Slowenien schien die WM-Teilnahme in weiter Ferne. Doch der Sieg in der Nations League-Gruppe und die erfolgreichen Playoff-Spiele gegen die Ukraine (3:1) und Polen (3:2) sicherten Schweden doch noch den WM-Ticket.

Die Tabelle lächelt nun: Nach dem Unentschieden zwischen Holland und Japan (2:2) führt Schweden die Gruppe an und hat gute Chancen, den Sprung in die K.o.-Runde zu schaffen. Die tunesische Mannschaft hingegen muss sich nun neu orientieren. Der Traum vom WM-Triumph ist geplatzt – ein bitterer Start in dieses Turnier.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 5:1. Ein Kantersieg, der zeigt, dass Schweden nicht zu unterschätzen ist. Die Skandinavier haben eine Rechnung offen und scheinen gewillt, diese mit Leidenschaft und Können zu begleichen.