Schumacher kämpft mit handgelenkverletzung: debüt in indycar zum fiasko?

St. Petersburg – Ein jähes Erwachen für Mick Schumacher: Sein vielversprechendes Debüt in der IndyCar Series droht zum Desaster zu werden. Nach dem Ausfall in der ersten Runde beim Saisonauftakt in St. Petersburg/Florida hat sich der 27-Jährige nun auch noch eine schmerzhafte Handgelenkverletzung zugezogen, die seine Ambitionen in der nordamerikanischen Rennserie erheblich gefährdet.

Schmerzhafte folgen des st. petersburg-unfalls

„Ein Stück im Handgelenk ist abgebrochen, womit ich noch immer am kämpfen bin“, erklärte Schumacher im Sky-Interview. Die Schmerzen behindern ihn nicht nur beim Ausstieg aus dem Auto, sondern stellen auch eine erhebliche Belastung für seine rechte Hand dar, die er im Moment verstärkt einsetzen muss. Wie der Sohn des siebenfachen Weltmeisters Michael Schumacher weiter andeutete, wird wohl eine Operation am Ende des Jahres notwendig sein, um die Verletzung vollständig zu beheben. Das ist natürlich alles andere als ideal.

Die Saison begann für Schumacher bereits mit einem bitteren Start. Der Ausfall in der ersten Runde in St. Petersburg war ein herber Schlag, der ihn in der Gesamtwertung auf den enttäuschenden 24. Platz zurückwarf. Die Konkurrenz in der IndyCar Serie ist hart, und Schumacher muss sich beeilen, um noch in den Kampf um die vorderen Plätze einzugreifen.

Unterschiede zum formel-1-auto: mehr gefühl, mehr anstrengung

Unterschiede zum formel-1-auto: mehr gefühl, mehr anstrengung

Vor wenigen Tagen hatte Schumacher bereits die deutlichen Unterschiede zwischen einem IndyCar und einem Formel-1-Wagen hervorgehoben. „Es ist nicht unbedingt schwieriger, aber deutlich anstrengender“, so der Pilot gegenüber RTL/ntv. Das Fehlen der Servolenkung verleiht dem Auto eine direkte, mechanische Übersetzung, die Schumacher als „ein schönes Gefühl“ beschreibt, da man spürt, was das Fahrzeug wirklich leistet. Doch dieses Gefühl hilft ihm wenig, wenn er nicht in der Lage ist, das Fahrzeug optimal zu kontrollieren.

Die bisherigen fünf Saisonrennen, darunter auch Rennen auf Ovalen, brachten für Schumacher lediglich Platzierungen jenseits der Top 15. Die nächste Herausforderung wartet am 9. Mai in Indianapolis – ein Rennen, das für Schumacher nun noch wichtiger ist, um seine Position in der Meisterschaft zu verbessern und die Handgelenksprobleme hinter sich zu lassen. Ob er bis dahin genügend Fortschritte erzielen kann, bleibt abzuwarten.

Die Saison läuft für Schumacher bisher alles andere als nach Plan. Nach dem verpatzten Saisonstart und der nun noch dazukommenden Verletzung steht der junge Pilot vor einer enormen Aufgabe. Doch eines ist klar: Schumacher ist kein Mann, der aufgibt.