Schröder-debakel: cavs verlieren überraschend gegen raptors!

Cleveland – Die Cleveland Cavaliers haben in der ersten Runde der NBA-Playoffs eine deutliche Niederlage gegen die Toronto Raptors kassiert. Doch die 104:126-Kοmpοrtοn war nicht das Schlimmste für den deutschen Point Guard Dennis Schröder. Der 32-Jährige kam lediglich fünf Minuten zum Einsatz, bevor er von Coach Kenny Atkinson auf die Bank beordert wurde – eine Entscheidung, die für Aufsehen sorgte.

Schröder im frust: was steckt hinter dem aussetzer?

Schröder, der normalerweise rund 15 Minuten pro Spiel verbringt, leistete sich in seinen kurzen Einsatzzeiten drei Turnover, die die Raptors nutzten, um sich einen komfortablen Vorsprung von acht Punkten zu erarbeiten. Atkinson, sichtlich unzufrieden mit der Leistung des deutschen Nationalspielers, entschied sich, Schröder vorzeitig aus dem Spiel zu nehmen. Die Frage, die nun im Raum steht: Was hat zu diesem plötzlichen Leistungseinbruch geführt? Hartenstein, ein weiterer deutscher Basketball-Star, deutete an, dass es eine interne Aussprache zwischen ihm und Schröder gegeben habe. Er sieht zudem Oklahoma City als Titelfavorit und plant sein Comeback in der Nationalmannschaft.

Scottie Barnes und RJ Barrett führten die Raptors mit jeweils 33 Punkten zum Sieg. Für Toronto war es der erste Erfolg in den Playoffs gegen die Cavaliers seit 12 Jahren. Die Serie steht nun bei 2:1 zugunsten der Cavaliers, doch die überraschende Niederlage wirft Fragen auf.

Dramatik in atlanta: hawks holen ausgleich

Dramatik in atlanta: hawks holen ausgleich

Auch in Atlanta ging es hochspannend zu. Die Hawks setzten sich in einem engen Duell gegen die New York Knicks mit 109:108 durch und verkürzten auf 2:1. CJ McCollum war mit seinem entscheidenden Wurf in den letzten Sekunden der Matchwinner. Die Knicks hatten zwar die Chance zur Antwort, doch ein Turnover von Jalen Brunson kurz vor Schluss vereitelte ihre Hoffnungen. Es war ein Sieg für die Nerven, der die Serie in Atlanta wieder belebt.

Timberwolves setzen signal: jokic an seine grenzen

Timberwolves setzen signal: jokic an seine grenzen

Die Minnesota Timberwolves demonstrierten gegen die Denver Nuggets eine beeindruckende Defensivleistung. Mit einem 114:96-Sieg gingen sie ebenfalls in Führung in der Serie. Entscheidend war die Aufgabe von Rudy Gobert, der den serbischen Superstar Nikola Jokic konstant unter Druck setzte. Jokic, der normalerweise für seine Treffsicherheit bekannt ist, traf lediglich 7 von 26 Würfen. Die Timberwolves präsentierten sich als ein Team, das sich auch gegen hochkarätige Gegner durchsetzen kann. Allerdings gibt es auch Sorgen: Superstar Anthony Edwards verletzte sich am Ende des Spiels und musste in die Kabine humpelnd gehen. Die Schwere der Verletzung ist noch unklar.

Die NBA-Playoffs sind in vollem Gange und liefern Spannung pur. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Serien weiterentwickeln und welche Überraschungen noch auf uns warten.

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