Schreckmoment bei olympia: skispringer von schneebläser getroffen

Olympische winterspiele: beinahe-katastrophe beim skispringen

Bei den aktuellen Olympischen Winterspielen kam es zu einem unerwarteten und beängstigenden Zwischenfall im Skispringen der Nordischen Kombinierer. Der US-amerikanische Athlet Benjamin Loomis wurde während seines Sprungs von einem Mitarbeiter mit einem Schneebläser an der Schulter getroffen. Glücklicherweise konnte sich der Vorfall ohne schwerwiegende Verletzungen auflösen.

Der vorfall im detail: hohe geschwindigkeit, missverständnis

Der vorfall im detail: hohe geschwindigkeit, missverständnis

Als Loomis bereits eine Geschwindigkeit von rund 50 km/h erreicht hatte und vom Schanzentisch abspringen wollte, näherte sich ein Mitarbeiter mit einem Schneebläser. Der Kontakt erfolgte an der Schulter des Springers. Ein tragischer Unfall wurde nur durch Glück verhindert. Der Vorfall wirft Fragen nach der Kommunikation und der Sicherheit auf der Schanze auf.

Loomis' reaktion: glück im unglück

Benjamin Loomis schilderte die Situation gelassen, aber auch mit einem gewissen Schock: „Als ich losgelassen wurde, fragte ich mich, ob er sich noch bewegen würde. Es tat nicht weh, es hinterließ nur einen Abdruck auf meinem Anzug. Zum Glück traf es nur meine Schulter. Wäre es mir ins Gesicht gefallen, wäre es eine ganz andere Geschichte gewesen.“ Trotz des Vorfalls konnte er einen Sprung von 116 Metern erzielen.

Trainer wilhelmsen kritisiert kommunikationspannen

Auch Emil Wilhelmsen, der Trainer von Loomis, zeigte sich verärgert über den Vorfall: „Ich nehme an, dass hier ein Kommunikationsproblem vorgelegen hat. Es ist schon etwas ärgerlich, wenn ich längst abgewinkt habe und Ben bereitsteht, aber trotzdem noch Schneebläser auf der Strecke herumstehen. Das ist echt nervig.“ Ähnliche Probleme waren bereits in Zakopane mit Jason Colby aufgetreten.

Fis entschuldigt sich: überhörter hinweis

Der Renndirektor Lasse Ottesen bedauerte den Vorfall zutiefst. Aufgrund der Lautstärke der Schneebläser habe der Mitarbeiter den Hinweis zum Wegräumen der Geräte überhört. Die FIS entschuldigte sich bei dem US-Team. „Ein extremer Tag. Die Crew hat hervorragende Arbeit geleistet. Es ist sehr bedauerlich, dass es zu einem Zwischenfall mit Loomis kam. Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert, so etwas sollte aber nicht vorkommen.“

Ursachenforschung und zukünftige prävention

Die Ursache für den Vorfall liegt offenbar in der Kommunikation zwischen den Schanzenmitarbeitern. Diese konzentrieren sich primär auf die Spur und nicht auf den Schanzentisch, wodurch das Kommando zum Wegnehmen der Bläser möglicherweise überhört wurde. Die FIS wird die Sicherheitsmaßnahmen überprüfen, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Eine verbesserte Kommunikation ist hierbei entscheidend.