Schottland am ende: clarke gibt die hoffnung auf!
Die schottischen Fans reisten mit Pauken und Trompeten an, die „Tartan Army“ versetzte Boston und Miami in einen blau-weißen Ausnahmezustand. Doch nun scheint das schottische Märchen bei der WM 2026 abrupt zu enden. Nach der deutlichen 0:3-Niederlage gegen Brasilien hat Nationaltrainer Steve Clarke selbst kaum noch an ein Weiterkommen seines Teams geglaubt.

Ein „enttäuschendes“ spiel und eine bittere erkenntnis
„Ich denke, wir fahren nach Hause“, erklärte der 62-Jährige nach dem Spiel, ohne Umschweife. Die Leistung seiner Mannschaft gegen den Rekordweltmeister war, wie Clarke zugab, „enttäuschend“. Es war nicht nur die Höhe der Niederlage, sondern die Art und Weise, wie sie zustande kam, die für tiefe Besorgnis sorgte. „Wir haben ihnen die Tore geschenkt, wir haben ihnen das Spiel gegeben, das sie wollten“, kritisierte er die desolate Vorstellung seiner Elf. Die Bilanz spricht eine deutliche Sprache: Drei Punkte, eine Torbilanz von -3 – Schottland beendet die Vorrunde als Dritter der Gruppe C. Auch wenn theoretisch noch eine Chance besteht, als einer der besten Gruppendritten das Sechzehntelfinale zu erreichen, sind die Chancen für die „Bravehearts“ verschwindend gering.
Mittelfeldspieler John McGinn äußerte sich ähnlich pessimistisch: „Ein Weiterkommen ist unwahrscheinlich.“ Die Stimmung im schottischen Lager ist gedrückt. Die legendäre „Tartan Army“, die mit Dudelsäcken und Kilts für ausgelassene Stimmung gesorgt hatte, muss sich nun von der WM verabschieden. Kapitän Andrew Robertson hatte vor dem Spiel noch von den besten Fans der Welt gesprochen – ein Lob, das nun etwas schal klingt.
Die schottische WM-Reise endet jäh. Die Hoffnung, die so groß gewesen war, ist verflogen. Die „Tartan Army“ wird nun den Heimweg antreten, ohne das ersehnte sportliche Ergebnis erreicht zu haben. Die schottischen Fans haben gezeigt, was Fußballleidenschaft bedeutet, doch am Ende reichte es nicht. Es bleibt die Frage, ob die Nationalmannschaft aus dieser Enttäuschung gestärkt hervorgehen wird.
