Schwimm-sensation: curtis schreibt italienische geschichte in den usa!

Riccione – Die italienische Schwimmlandschaft bebt! Sara Curtis, das Ausnahmetalent aus Italien, dominiert bei den italienischen Meisterschaften und demonstriert eindrucksvoll, wie sich ein Wechsel in die USA auf ihre Karriere auswirkt. Die 22-Jährige, die an der University of Virginia studiert und trainiert, pulverisierte nicht nur ihre eigenen Rekorde, sondern setzt auch neue Maßstäbe für das italienische Schwimmen.

Der umzug in die staaten: ein wendepunkt

„Es war eine wichtige, nicht einfache Entscheidung, aber ich bin so glücklich“, gestand Curtis im Interview. Die Wahl, an der University of Virginia zu studieren und zu trainieren, hat sich als genialer Schachzug erwiesen. In Charlottesville profitiert sie nicht nur von einer exzellenten Ausbildung in Psychologie, sondern auch von einem hochprofessionellen Trainingsumfeld. Der Unterschied zum Training in Italien ist frappierend. „In Amerika gibt es einen sehr wettbewerbsorientierten Ansatz; wir trainieren jeden Tag, auch im Training. Alle sind motiviert, es herrscht eine starke Mentalität. Das hat mich sofort gepackt.“

Die körperliche Transformation ist unübersehbar. Curtis ist muskulöser, kraftvoller. „Ich habe viel an den Beinen gearbeitet. Im Wasser fühle ich mich höher, effektiver. Das Training im Fitnessstudio ist viel spezifischer als früher.“ Die Ergebnisse sprechen für sich: Eine neue italienische Rekordzeit über 50 Meter Schmetterling (53,40 Sekunden) und die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Los Angeles 2028. Dabei hat sie eine beeindruckende Vorbildin: Sarah Sjöström, die schwedische Schwimmlegende, die nach der Mutterschaft ein Comeback feiert. „Sie ist außergewöhnlich, ein Vorbild für mich. Wir haben sogar etwas gemeinsam: Wir sind beide im August, unter dem Zeichen des Löwen, geboren.“

Die familiäre unterstützung – ein wichtiger faktor

Die familiäre unterstützung – ein wichtiger faktor

Auch wenn ihre Eltern ihren Erfolg in den USA noch nicht live verfolgen konnten, ist die Unterstützung von Familie und Freunden spürbar. „Meine Mutter war auch letztes Jahr da, als ich den Rekord über 100 Meter Freistil gebrochen habe und damit den Rekord von Federica Pellegrini genommen habe“, so Curtis. Die Anwesenheit ihrer Mutter, Helen, ist für sie von unschätzbarem Wert. Der Vater, Enzo, wird am Samstag erwartet.

Curtis' Weg ist geprägt von beeindruckenden Erfolgen: Finalteilnahmen bei NCAA-Meisterschaften, Titelgewinne mit den Cavaliers unter Trainer Todd DeSorbo und Anerkennung als beste Nachwuchsschwimmerin über 50 und 100 Meter Freistil. Doch sie weiß: „Das Beste kommt erst noch.“

Nach den italienischen Meisterschaften richtet ihr Blick auf die Europameisterschaften in Paris und das Settecolli-Meeting. Die Schwimmerin ist hungrig nach Erfolg und bereit, ihre Konkurrentinnen herauszufordern. Mit ihrer Leidenschaft, ihrem Talent und der Unterstützung ihres Teams ist Sara Curtis auf dem besten Weg, die Schwimmwelt im Sturm zu erobern.