Schock und heimweh: preuß kämpft mit trauer um laura dahlmeier!
- Die schatten von oberhof begleiten preuß nach ruhpolding
- Ein unersetzlicher verlust für den biathlonsport
- Zimmerkolleginnen und vertraute: eine besondere freundschaft
- Die tragische begebenheit im pakistanischen hochgebirge
- Preuß' fokus liegt auf olympia – trotz formtief
- Karriereende oder fortsetzung? preuß hält sich bedeckt
Die schatten von oberhof begleiten preuß nach ruhpolding
Der Biathlon-Tross reist weiter: Nach den Wettkämpfen in Oberhof geht es zum Heim-Weltcup nach Ruhpolding. Für Franziska Preuß (31) ist die Rückkehr in den Chiemgau besonders emotional, doch die Freude wird von tiefer Trauer überschattet. Der unerwartete Tod von Laura Dahlmeier (†31) lastet schwer auf der gesamten Biathlon-Familie und besonders auf Preuß, die mit ihr enge Freundschaften teilte. Die Erinnerung an die ehemalige Kollegin und Expertin ist allgegenwärtig.
Ein unersetzlicher verlust für den biathlonsport
"Lauras Tod hat mich schwer beschäftigt. Tut es auch immer noch," gesteht Preuß im Gespräch mit der „Süddeutschen Zeitung“. Dahlmeier hinterlässt eine riesige Lücke, nicht nur als Mensch, sondern auch als eine der prägendsten Figuren des Biathlonsports. Ihre Expertise und ihr Charme fehlen dem ZDF, wo sie nach ihrer Karriere als Expertin tätig war. Der Verlust ist für den gesamten Wintersport eine Tragödie, besonders für diejenigen, die sie persönlich kannten und schätzten.
Zimmerkolleginnen und vertraute: eine besondere freundschaft
Die beiden Sportlerinnen teilten nicht nur Wettkämpfe, sondern auch ein Zimmer. Preuß erinnert sich wehmütig: „Wenn ich an die Zeit zurückdenke, dann haben wir eigentlich immer Gaudi gehabt auf dem Zimmer.“ Dahlmeier war ihr Mentor, eine erfahrene Athletin, von der sie viel lernen konnte. “Sie war ja bereits eine Saison länger im Weltcup dabei, hat sich schon besser ausgekannt. Und da habe ich mir viel von ihr abschauen können.“ Diese Zeit prägte Preuß nachhaltig.
Die tragische begebenheit im pakistanischen hochgebirge
Der Tod von Laura Dahlmeier im Juli letzten Jahres beim Abstieg vom Laila Peak in Pakistan erschütterte die Welt. Ein Steinschlag beendete plötzlich das Leben der viel zu früh verstorbenen Sportlerin. Die Nachricht löste eine Welle der Bestürzung und Trauer in der gesamten Sportwelt aus. Die Umstände ihres Todes unterstreichen die Gefahren, denen sich Sportler auch abseits der Wettkampfstätten stellen können.
Preuß' fokus liegt auf olympia – trotz formtief
Während Dahlmeier für ihre Klarheit und Ruhe bekannt war, beschreibt sich Preuß selbst als emotionaler Typ. Dahlmeier habe ihr geholfen, diese Eigenschaft zu bändigen – mit Erfolg. Aktuell konzentriert sich Preuß auf den Formaufbau nach einer Corona-Erkrankung im Dezember. Die Ergebnisse in Oberhof (zweimal Platz fünf) waren vielversprechend. In Ruhpolding will sie nun erstmals in dieser Saison das Podium erklimmen.
Karriereende oder fortsetzung? preuß hält sich bedeckt
Der Blick von Franziska Preuß richtet sich klar auf die Olympischen Winterspiele im Februar. Doch was danach kommt, lässt sie offen. "Ob ich danach weitermache oder meine Karriere beende, ist noch nicht entschieden," so die Gesamtweltcupsiegerin. Die Entscheidung wird von ihrem Leistungsstand, ihrer Motivation und natürlich auch von der Erinnerung an ihre geliebte Freundin Laura Dahlmeier abhängen. Die Fans dürfen gespannt sein!
| Name | Alter | Disziplin |
|---|---|---|
| Franziska Preuß | 31 | Biathlon |
| Laura Dahlmeier | †31 | Biathlon |