Schock in rapperswil: lakers verpassen halbfinale knapp!

Die Rapperswil-Jona Lakers stehen vor dem Aus. In einer dramatischen Verlängerung mussten sie sich im Viertelfinal gegen Fribourg-Gottéron geschlagen geben – ein Ende, das Sportchef Peter Cadonau als „die bitterste Art und Weise“ bezeichnete. Was für ein Saisonende!

Überraschungsmannschaft zeigt herz, scheitert am ende

Überraschungsmannschaft zeigt herz, scheitert am ende

Kaum jemand hätte zu Beginn der Saison gedacht, dass die Lakers so weit kommen würden. Der siebte Platz in der Regular Season war schon eine Überraschung, doch die Leistungen in den Playoffs sprengten dann alle Erwartungen. Der Sieg in der zweiten Play-In-Runde gegen Bern hatte gezeigt, dass die Lakers zu den besten Teams der Liga gehören. Gegen Fribourg-Gottéron, dem amtierenden Meister und Qualifikations-Zweiten, lieferten sie eine beeindruckende Vorstellung und zogen ein Kopf-an-Kopf-Rennen bis in die Verlängerung.

„Wir hatten die Möglichkeit, die schon sehr gute Saison noch aussergewöhnlicher zu machen“, bedauerte Cadonau. „Es hätte heute auf beide Seiten kippen können.“ Tatsächlich war das Spiel von Anfang an ausgeglichen. Die Lakers zeigten Moral und taktische Finesse, konnten aber den entscheidenden Ausschlag nicht erzielen.

Captain Nico Dünner zeigte sich stolz auf seine Mannschaft: „Ich glaube, wir haben alle Experten ein bisschen Lügen gestraft. Das ist sicher etwas Positives.“ Er spielte auf die Vorherrschaft der favorisierten Teams an, die die Lakers in dieser Saison immer wieder überraschten. „Wir konnten auch in der Stadt etwas bewegen“, fügte er hinzu, in Anspielung auf die Begeisterung, die die Mannschaft in Rapperswil-Jona entfacht hat.

Torhüter Reto Nyffeler unterstrich die besondere Atmosphäre: „Wir spielten eine coole Saison, auch die Fans hatten Spass. Es ist sicher eine spezielle Truppe.“ Diese Aussage fasst die Stimmungslage der Lakers und ihrer Anhänger perfekt zusammen – eine Saison voller Höhen und Tiefen, die mit einer knappen Niederlage endete, aber dennoch als voller Erfolg gewertet werden kann. Die Lakers haben bewiesen, dass man auch mit weniger als den Top-Favoriten Großes erreichen kann.

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