Schock in münster: schwartz nach saisonende entlassen!

Preußen Münster steht vor einem Neuanfang – und der kommt ohne Alois Schwartz. Der Verein gab am heutigen Donnerstag bekannt, dass sich die Wege von Trainer und Klub nach nur wenigen Monaten gemeinsam trennen werden. Ein bitterer Abschied, der den bereits feststehenden Abstieg in die 3. Liga besiegelt.

Kurze, aber turbulente amtszeit

Kurze, aber turbulente amtszeit

Schwartz übernahm das Ruder bei den Preußen erst im März, mit dem klaren Ziel, den drohenden Abstieg abzuwenden. Nachfolger von Alexander Ende (der mittlerweile bei Fortuna Düsseldorf aktiv ist), sollte er frischen Wind in die Mannschaft bringen. Doch die Hoffnung platzte jäh. In seinen sechs Partien unter seiner Leitung sprang lediglich ein Remis gegen Darmstadt heraus, während zwei Niederlagen die Misere vergrößerten. Ein Sieg blieb Schwartz verwehrt.

Die Entscheidung, sich zu trennen, sei demnach einvernehmlich gefallen. „Ich war hier zwar nur kurz Trainer – aber die Zeit hat gereicht, um den Verein in mein Herz zu schließen“, erklärte Schwartz in einer Pressemitteilung. „Wir hatten in den vergangenen Tagen offene Gespräche und sind zum gemeinsamen Entschluss gekommen, dass der Club einen Neustart benötigt.“

Ein Abstieg, der schmerzt: Die Fans von Preußen Münster müssen sich nun auf die 3. Liga einstellen. Das letzte Saisonspiel in Elversberg, gegen den Tabellenzweiten, wird somit das letzte unter Schwartz sein. Ole Kittner, Geschäftsführer Sport, Strategie & Kommunikation, bedankte sich für Schwartz' Einsatz, betonte aber auch, dass die Ergebnisse nicht den Erwartungen entsprachen. Wer die Mannschaft in der kommenden Saison trainieren wird, ist derzeit noch unklar.

Die Frage, wie der Verein und die Fans mit dem Abstieg umgehen werden, bleibt offen. Doch eines ist sicher: Der Neustart in der 3. Liga wird eine große Herausforderung sein. Die Verantwortlichen müssen nun schnell einen geeigneten Nachfolger finden, der die Mannschaft wieder in die Spur bringt und den Teamgeist neu entfacht. Die Aufgabe ist enorm, aber die Hoffnung auf eine erfolgreiche Zukunft stirbt zuletzt.