Schock in luzern: deutsche ruderer verpassen podestums knapp!
Enttäuschung für die deutschen Ruderer in Luzern: Bei der dritten Station des Weltcup-Kalenders am Rotsee verpassten Jaime Canalejo und Javier García sowie Rodrigo Conde und Caetano Horta knapp die Medaillenränge. Ein bitteres Wochenende für das deutsche Team, das eigentlich auf eine bessere Platzierung gehofft hatte.

Andalusische hoffnung zerplatzt im finale
Das Duo Canalejo und García, bereits am Samstag stark, zeigte auch in Luzern eine solide Vorstellung. Nach einem vielversprechenden Start, in dem sie die drittbeste Zeit beim Kilometer-Marke erreichten, ließen sie im Endspurt etwas nach und beendeten das Rennen schließlich als Vierte mit einer Zeit von 6:37,24. Die australischen Olympiasieger Angus Dawson und Alexander Hill dominierten das Rennen von Anfang bis Ende und sicherten sich mit einer beeindruckenden Zeit von 6:33,35 den Sieg. Die Amerikaner Molitor und Quinton profitierten von der Schwäche der Konkurrenz und erkämpften sich die Silbermedaille in 6:35,97, während die Gastgeber, Plock und Brunner, Bronze gewannen (6:36,99).
Auch im Doppelzweier gab es keine Medaille für Deutschland. Conde und Horta zeigten zwar eine starke Leistung im Vorlauf und in der Semifinale, doch im Finale konnten sie den Druck nicht standhalten. Mit einer Zeit von 6:21,82 belegten sie den vierten Platz. Die Belgier Aaron Andries und Tibo Vyvey waren mit einer herausragenden Endphase nicht zu schlagen und siegten in 6:19,50. Die Serben Mackovic und Pimenov sicherten sich Silber (6:20,53), gefolgt von den Amerikanern Plihal und Cunningham auf dem Bronzeplatz (6:20,82).
Die anderen deutschen Boote konnten ebenfalls nicht überzeugen. Im Vierer ohne Steuermann belegte das Quartett Teixidor, Jofre, Balastegui und García im B-Finale den sechsten Platz. Im paralympischen Skiff PR1 landete Javier García ebenfalls auf dem sechsten Rang. Es bleibt abzuwarten, ob die deutschen Ruderer bei den kommenden Weltcup-Stationen wieder zu alter Stärke finden können. Die knappen Niederlagen in Luzern zeigen jedoch, dass die Konkurrenz in der Weltspitze immer stärker wird.
Die Ergebnisse lassen einen Blick zurück auf die Trainingsarbeit werfen. Offensichtlich gibt es noch Nachholbedarf, um im internationalen Vergleich mithalten zu können. Die Enttäuschung ist spürbar, doch die Motivation sollte nun hoch sein, um sich intensiv auf die kommenden Rennen vorzubereiten.
