Schock in korea: südafrika demütigt asien!

Die südkoreanische Nationalmannschaft erlebte gegen die Bafana Bafana eine bittere Pille. Eine farblose Vorstellung, gepaart mit einem uninspirierten Ballgeschiebe hinter die eigene Verteidigungslinie, offenbarte große Schwächen gegen die taktische Disziplin der Südafrikaner. Ronwen Williams im Tor der Südafrikaner hatte nur wenig zu tun – lediglich drei Schüsse auf sein Gehäuse, ein Armutszeugnis für die Angriffsaktionen der koreanischen Elf.

Kang-in lee: hoffnungsschimmer in dunklen stunden

Kang-in lee: hoffnungsschimmer in dunklen stunden

Doch selbst in dieser enttäuschenden Vorstellung blitze auf: Kang-in Lee vom Paris Saint-Germain. Mit einem Power Ranking von 7.74, dem höchsten Wert im gesamten Spiel, war der junge Mittelfeldspieler der einzige, der ansatzweise Gefahr erzeugte. Ein später Einschuss, der leider knapp am Tor vorbeiflog, ließ erahnen, was in ihm steckt. Er agierte als verbindendes Glied zwischen Abwehr und Angriff, doch er konnte sein Team nicht vor einem kompletten Zusammenbruch bewahren.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Lediglich drei weitere koreanische Spieler schafften es in die Top Ten des Power Rankings. Maseko, mit seinem entscheidenden Tor zum 1:0, und Williams, der seine Mannschaft mit starken Paraden im Spiel hielt, führten die Liste an. Hwang In-beom und Young-woo Seol reihten sich knapp dahinter ein. Ein tröstlicher Trost, der die desolate Leistung des Teams jedoch nicht ausgleicht.

Das große Fragezeichen: Wird Kang-in Lee überhaupt die Chance haben, seine Qualitäten bei diesem Turnier zu zeigen? Seine Zukunft im weiteren Verlauf der Weltmeisterschaft hängt von den Ergebnissen der anderen Gruppenteilnehmer ab. Die Aussichten sind alles andere als rosig.

Die Leistung Koreas wirft Fragen auf. War es eine einmalige Ausrutscher oder ein Zeichen tief liegender Probleme im Team? Die Antwort wird die kommende Begegnung zeigen müssen. Ein weiteres Auftreten wie gegen Südafrika würde den Traum vom Weiterkommen in der K.O.-Runde jenseits aller Möglichkeiten machen.