Schock in italien: azzurri verpassen wm 2026 – eine nation in trauer!
Ein Beben erschüttert den italienischen Fußball: Die Nationalmannschaft hat die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 verpasst. Im Elfmeterschießen unterlagen die Azzurri Bosnien-Herzegowina mit 4:1 – ein Schock, der eine ganze Nation in tiefe Trauer stürzt und die italienische Fußball-Identität infrage stellt.
Die medien reagieren mit entsetzen und selbstkritik
Die Schlagzeilen in Italien sind unerbittlich. Gazzetta dello Sport spricht von einer „dritten Apokalypse“, die noch schmerzhafter sei als die beiden vorherigen WM-Ausfälle. Die Zeitung prangert den Verlust des „Gefühls für den Schock, für die Katastrophe“ an und warnt, dass eine ganze Generation von Italienern heranwachsen wird, die ihre Nationalmannschaft bei einer Weltmeisterschaft nie erlebt hat. Das Fehlen bei der WM wird zur bittere Normalität.
Corriere dello Sport geht noch härter mit der Nation ins Gericht. Der verpasste WM-Startplatz ist nicht etwa ein bloßer „Flop“, sondern die „Pleite eines ganzen Systems“, eine „strukturelle Krise“. Das Fundament des italienischen Fußballs sei brüchig, der Mechanismus funktioniere nicht mehr. Die Niederlage offenbart tiefgreifende organisatorische und soziale Probleme.
Corriere della Sera konstatiert eine tiefe Resignation. Die Wut und Verwunderung, die nach den Ausfällen vor acht und vier Jahren noch vorhanden waren, fehlen gänzlich. Stattdessen herrscht nur noch Gattusos Tränen und die bittere Erkenntnis, dass Teenager nun die erste Generation von Italienern sein werden, die ohne die Erinnerung an die Azzurri bei einer WM aufwachsen.

Eine nationale schande – die bosnische überraschung
La Repubblica bezeichnet das Scheitern als „nationale Schande“ und erinnert an den Triumph in Berlin vor 20 Jahren. Die Tragik sei inzwischen zur Gewohnheit geworden. Es ist nicht das Scheitern eines Projekts, sondern seine komplette Abwesenheit. Ein verheerender Kontrast: Während Italien in einem tiefen Tal der Enttäuschung steckt, feiert Bosnien-Herzegowina einen historischen Sieg. Ein Sieg, der die Diskrepanz zwischen den Möglichkeiten und der Realität des italienischen Fußballs verdeutlicht.
La Stampa sieht eine „endlosen Krise“ des italienischen Fußballs, die sich in der fehlenden Identität und dem verdienten Ausscheiden widerspiegelt. Seit der WM-Nacht in Berlin haben die Azzurri eine Pleite nach der anderen erlebt. Die Routinen sind erschreckend.
Trainer Walter Gattuso, sichtlich mitgenommen, kommentierte die Niederlage mit den Worten: „Es tut weh.“ Ein understatement angesichts der historischen Dimension dieser Niederlage. Die Spieler, wie Sinner und Antonelli, können nur wenig Trost spenden, angesichts der fundamentalen Probleme, die den italienischen Fußball plagen.
Die Frage, die sich nun stellt, ist nicht, wie Italien die nächste WM verpasst hat, sondern wie man dieses System grundlegend erneuern kann, um wieder zu internationalen Erfolgen zurückzukehren. Die Zeit des Lamentierens ist vorbei; es braucht jetzt mutige Entscheidungen und eine neue Vision für den italienischen Fußball.
