Schock in houston: portugal stolpert überraschend gegen kongo!

Ein Schock für den portugiesischen Fußball: Cristiano Ronaldo und sein Team mussten sich zum WM-Auftakt in Houston überraschend mit 1:1 gegen die Demokratische Republik Kongo begnügen. Ein Ergebnis, das weit mehr Fragen aufwirft, als es Antworten gibt.

Ronaldo wirkt wie ein schatten seiner selbst

Ronaldo wirkt wie ein schatten seiner selbst

Die Erwartungen waren hoch, doch Cristiano Ronaldo schien in Houston den Faden verloren zu haben. Der Rekord-WM-Debütant, der zum sechsten Mal an einem Weltmeisterschaftsturnier teilnimmt und damit einen historischen Meilenstein erreichte, war kaum wiederzuerkennen. Seine fehlende Dynamik und sein mangelndes Engagement im Spiel sorgten für Verwunderung und Kritik. Es war ein Auftritt, der die anhaltende Debatte über seine Rolle im portugiesischen Team weiter anheizt.

João Neves brachte Portugal früh in Führung (6.), doch die Freude währte nur kurz. Yoane Wissa gelang es den Kongolesen nur wenige Minuten später, durch einen Kopfball den Ausgleich zu markieren (45.+5). Ein Ausgleich, der nicht unverdient war, da Portugal nach dem frühen Führungstreffer kaum Druck ausübte und die Offensive kaum gefährlich gestaltete.

Roberto Martínez, der nach der WM seinen Abschied verkündet hat, reagierte zur Halbzeit, brachte Francisco Conceicao für den blassen Bernardo Silva. Doch auch diese Maßnahme konnte das Spiel nicht wenden. Ein abseitsverdächtiger Treffer von Joao Cancelo wurde zurecht nicht gegeben, während Cedric Bakambu auf der Gegenseite die Latte traf.

Die „Löwen“ aus Kongo, die sich in einer ungewöhnlichen 21-tägigen Isolation in Belgien auf die WM vorbereiteten, zeigten eine beeindruckende Moral und Kampfgeist. Ihre taktische Disziplin und ihre Fähigkeit, die Schwächen Portugals auszunutzen, waren der Schlüssel zu diesem überraschenden Punktgewinn.

Die Gruppe K verspricht Spannung: Neben Kolumbien und Usbekistan wird es für Portugal nun darum gehen, die Reißleine zu ziehen und schnell wieder in die Spur zu finden. Denn eines ist klar: So wie gegen Kongo, lässt sich der Weg zum WM-Titel nicht beschreiten.