Schock in haiti: wm-traum platzt nach nur zwei spielen!
Die Fußball-Welt staunt: Haiti muss die Segel bereits nach dem zweiten Gruppenspiel bei der WM streichen. Ein jähes Ende für die Karibik-Mannschaft, die sich vorzeitig aus dem Turnier verabschiedet. Für den Weltranglisten-83. ist es die bittere Bestätigung einer schwachen Leistung.

Die niederlage gegen brasilien besiegelt das aus
Die Mannschaft von Sebastien Migné zeigte gegen Brasilien erneut deutliche Schwächen und verlor deutlich mit 0:3. Das Ergebnis reiht sich an die 0:1-Niederlage gegen Schottland an und bedeutet, dass Haiti keine Chance mehr auf den Einzug in die K.o.-Runde hat. Die Hoffnung auf ein Wunder ist damit geplatzt.
Ein Blick zurück: Bereits 1974 erlebte Haiti bei der WM in Deutschland eine ähnliche Erfahrung. Auch damals war nach der Gruppenphase Schluss. Die Wiederholung dieser Geschichte ist für die haitianischen Fans eine schmerzliche Enttäuschung.
Die Entscheidung fiel zugunsten Schottlands, da der direkte Vergleich zählt. Obwohl Haiti im letzten Gruppenspiel gegen Marokko (Donnerstag, 0.00 Uhr MESZ im LIVETICKER) noch einmal alles geben wird, ist der Aufstieg in die nächste Runde unmöglich. Die Leistung der Mannschaft wirft Fragen auf, insbesondere nach den Erwartungen vor dem Turnier. Die Offensive blieb in beiden Spielen torlos – ein deutliches Zeichen für die Probleme im Angriffsbereich.
Die volle WM-Ladung gibt es Sonntag bis Freitag LIVE im TV auf Sport1 und im LIVESTREAM auf Sport1.de und in der Sport1 App. Die Zuschauer dürfen gespannt sein, wie Haiti gegen Marokko abschließen wird, auch wenn der sportliche Nutzen begrenzt ist. Das Spiel wird sicherlich nicht minder spannend sein, da beide Mannschaften nun ohne Druck agieren können.
Die Zahlen lügen nicht: Haiti verlässt die WM ohne einzigen Treffer. Eine bittere Erkenntnis für ein Team, das sich so viel erhofft hatte. Die Reise nach Deutschland 1974 und nun auch diese WM zeigen, dass Haiti noch einen langen Weg vor sich hat, um im internationalen Fußball wirklich Fuß zu fassen.
